Schwimmer des BSG Espelkamp bringen aus Remscheid Medaillen und persönliche Bestleistungen mit/Beneker: Positive Entwicklung

Bei Lekons Rekord ungläubig auf Zeitanzeige geschaut

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Die erfolgreichen Aktiven des BSG Espelkamp (untere Reihe v.l.) Laureen Zimmermann, Carlotta Hülshorst, Thea Neufeld, Annika Lekon, Charlize Lüttke, Celina Delia Käding, Johanna Heidemann, Evelyn Rempel, Saskia Lüttke mit ihren Trainern und Betreuern (oben v.l.) Florian Tirre, Horst Beneker, Andrea Tirre, Margret Samson und Benjamin Samson. Fotos (2): DK

Espelkamp/Stemwede - Am vergangenen Wochenende starteten zehn Schwimmerinnen und Schwimmer des BSG Espelkamp in Remscheid beim 9. Offenen BRSNW-Kurzbahn-Cup. 314 Aktive gingen bei dieser Großveranstaltung mit internationaler Beteiligung auf die Blöcke und absolvierten mehr als 1300 Starts. Dabei sprangen an den beiden Wettkampftagen für alle Aktiven des BSG hervorragende Zeiten, Platzierungen und Leistungssteigerungen heraus.

Ungläubig blickten sich die Trainer und Betreuer Horst Beneker, Margret Samson, Simone Olek und Benjamin Samson an, als die Zeit von Annika Lekon über 800 Meter aufleuchtete – 14:31,74min bedeuten in ihrer Startklasse Deutschen Rekord, den ersten in ihrer Laufbahn. „Diese Leistungssteigerung kam nicht völlig überraschend, aber mit einer Verbesserung ihrer Bestzeit um fast eine Minute und einer Steigerung des bisherigen Rekordes um 45 Sekunden hatte nun wirklich keiner gerechnet“, lobte Horst Beneker. Dies bedeutete natürlich auch neuen Vereinsrekord.

Bei ihren weiteren sechs Starts in Remscheid „fischte“ die junge Stemwederin über 100m Brust, 100m Freistil und 100m Rücken noch drei weitere Bestzeiten aus dem Becken, über 400m Freistil holte sich Annika Lekon außerdem noch Bronze in der Jugend C.

Gleichauf mit Annika steigerte sich auch Johanna Heidemann in der Jugend A. Gleich zwei Vereinsrekorde über 200m Brust und 400m Lagen – eine der anspruchsvollsten Strecken überhaupt – sowie eine erfolgreiche Medaillenjagd mit Silber in 3.51,41min über 200 Meter Brust sowie Bronze über 50m Freistil in 0:43,37min standen am Ende der beiden Wettkampftage für die Stemwederin zu Buche.

Drei Vereinsrekorde stellte Florian Tirre in der Jugend C auf. Mit einer „wahren Leistungsexplosion“, so Beneker, vor allem auf den Freistilstrecken sicherte er sich nicht nur Silber über 50m in 0.42,87min, sondern auch Einträge in die Vereinsrekordlisten über 100 Meter (1:34,4min), 200 Meter (3:33,23min) und 400m Freistil mit 7:32,95min.

Saskia Lüttke holte sich in der Jugend A zwei Bronzemedaillen über 50m Rücken in 0:58,44min und 200m Brust sowie vier weitere Top-Ten-Platzierungen. Ihre Schwester Charlize zeigte in der Jugend D über die 50m Strecken, was in ihr steckt und belegte über 50m Rücken in 1:01.66min einen hervorragenden 9. Platz.

Celina-Delia Käding sprang in der Jugend C sieben Mal ins Remscheider Becken und zeigte auf Strecken von 50m Schmetterling über 200m Lagen bis hin zu 800m Freistil die ganze Bandbreite ihres Talents. Carlotta Hülshorst belegte ebenfalls in der Jugend C vor allem in den Freistilrennen gute Platzierungen und hatte ihr Top-Ergebnis mit Rang fünf über die 400 Meter Freistil.

Thea Neufeld und Laureen Zimmermann gewöhnen sich in der Jugend C immer mehr an die großen Wettkämpfe und zeigten auf den kürzeren Strecken ihre positive Entwicklung. Laureen schwamm über 50m Rücken auf Rang zehn und Thea gelang mit Rang sieben über 50m Brust eine Top-Ten-Platzierung.

Eine Doppelfunktion erfüllte beim Wettkampf Benjamin Samson. Zum einen war er als Betreuer immer zur Stelle, wenn die BSG-Athleten ihn brauchten, zum anderen war er als Schwimmer aktiv und schwamm auf den kurzen Bruststrecken als auch über 800m Freistil in der Offenen Klasse gute Zeiten. Unterstützung erhielt er von den zur Zeit verletzten Schwimmern Evelyn Rempel und Nick-Elias Olek, die als zusätzliche Motivation für ihre Mannschaftskameraden mit nach Remscheid gefahren waren.

Angesichts dieser Vielzahl positiver Ergebnisse dürfte von der Schwimmern des BSG Espelkamp bei weiteren Wettkämpfen bestimmt noch zu hören sein.

DK

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