Handball-Bundesliga: TuS N-Lübbecke Ostermontag bei Frisch-Auf Göppingen

Schubert freut sich aufs Wiedersehen

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Möchte auch am Ostermontag gute Laune verbreiten: Maximilian Schubert (l.) und Dennis Wilke sind mit dem TuS N-Lübbecke bei Frisch-Auf Göppingen zu Gast. ·

Lübbecke - Von Andreas GerthOstern fällt aus. Jedenfalls für die Spieler des Handball-Bundesligisten TuS N-Lübbecke, die sich bereits am Sonntag auf den Weg nach Süddeutschland machen. Dort wird Ostermontag der Saisonendspurt mit einem Auswärtsspiel bei Frisch-Auf Göppingen eingeläutet (EWS-Arena, Anwurf 16.45 Uhr).

„Wir haben noch sechs Spiele und werden versuchen, das Bestmögliche herauszuholen“, kündigt Dirk Beuchler an. Das allerdings muss der Trainer des TuS N-Lübbecke mit limitierten personellen Möglichkeiten hinbekommen: Mit Spielmacher Drago Vukovic und Arne Niemeyer fallen zwei Rückraumspieler aus und werden auch am kommenden Samstag, 26. April, im Heimspiel und Ostwestfalenderby gegen den TBV Lemgo nicht zur Verfügung stehen.

Besonders auf die Partie in Göppingen freut sich Maximilian Schubert. Lübbeckes Linksaußen spielte von 2010 bis 2013 für Frisch-Auf. „Ich habe nach wie vor einen guten Draht nach Göppingen, mit Manu Späth telefoniere ich regelmäßig“, erzählt der 23-Jährige und freut sich auf das Wiedersehen mit Göppingens Kreisläufer. Ansonsten aber rückt Schubert das sportliche Geschehen in den Vordergrund: „Dass wir in der Tabelle vor Göppingen stehen, haben wir uns in den letzten Monaten hart erarbeitet, das werden wir jetzt nicht so einfach wegschenken. Wir werden uns nicht verstecken und fahren nach Göppingen, um zwei Punkte zu holen.“

Leichter gesagt als getan, denn im Rückraum stehen dem TuS für drei Positionen gerade einmal vier Spieler zur Verfügung. Ales Pajovic auf halblinks und Pawel Niewrzawa in der Mitte sind quasi gesetzt, auf halbrechts gibt es mit Jens Schöngarth und Gabor Langhans immerhin eine Wechselmöglichkeit. „Wir haben zwölf Spieler und sind sicherlich eingeschränkt, doch das sind Dinge, mit denen wir klar kommen müssen“, will Dirk Beuchler nicht schon vorher Alibis ausstellen.

Probleme hat auch der Gegner. Weniger im personellen Bereich, wo nicht zuletzt der in die A-Nationalmannschaft zurückgekehrte Michael Kraus im Fokus stehen wird, sondern eher in psychologischer Hinsicht. „Göppingen ist in dieser Saison hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Ein Beweis dafür, wie schwer es ist, das Erreichte aus der Vorsaison zu verteidigen“, meint Teammanager Zlatko Feric und sieht seine Lübbecker deshalb am Montag vor einer „Riesenaufgabe, weil Göppingen die Punkte mit aller Macht holen will.“

„Max“ Schubert freut sich jedenfalls schon: „Das Spiel wird über den Kampf entschieden, und da sehe ich uns im Vorteil.“

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