Handball-Bundesliga: TuS N-Lübbecke startet furios mit 32:22-Sieg gegen Melsungen

Schrei vor Glück

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Sicher von der Siebenmetermarke: Dennis Wilke war Lübbeckes erfolgreichster Torschütze. ·

Lübbecke - Von Andreas GerthKeiner wusste so recht was drin ist in diesem Paket. Gute Leistungen in den Testspielen, dann die Fast-Blamage gegen einen Viertligisten im Pokal. Gestern Abend in der Merkur-Arena im ersten Saisonspiel des TuS N-Lübbecke gegen die MT Melsungen öffnete sich nun die Schachtel – und entlockte einen Schrei vor Glück.

Furioser hätte der Saisonstart von Handball-Bundesligist TuS N-Lübbecke nicht ausfallen können. Das Team von Neu-Trainer Dirk Beuchler präsentierte sich gestern Abend in der Merkur-Arena vor begeisterten 1900 Zuschauern auf den Punkt vorbereitet, vorne wie hinten bärenstark und besiegte die MT Melsungen zweistellig mit zehn Toren Unterschied 32:22 (17:8).

Schon während der ersten Halbzeit honorierte das Publikum den bärenstarken Auftritt der Rot-Schwarzen mit stehenden Ovationen. Vor allem die aggressive Deckung des TuS ließ die MT überhaupt nicht zur Entfaltung kommen, während man im Angriff äußerst diszipliniert spielte. Eine Minute vor der Halbzeit stellte Arne Niemeyer erstmals einen Zehn-Tore-Vorsprung für seinen TuS her, doch dank eines schnellen Treffers von Stenbäcken stand es zur Halbzeit „nur“17:8.

Auch Umstellungen in der Abwehr auf 5:1 und 4:2 brachten in der zweiten keine Wende mehr im Spiel der Gäste. Hektik in der einseitigen Partie kam nur noch einmal auf, als Mattias Gustafsson beim TuS und Philipp Müller bei Melsungen in der 55. Minute disqualifiziert wurden.

So stark hatten den TuS N-Lübbecke nicht viele erwartet. Keine Spur vom zögerlichen Auftreten bei der Fast-Blamage gegen einen Viertligisten im Pokal. Hier stand eine Mannschaft auf dem Parkett, die griffig und taktisch hervorragend eingestellt war. Herausragende Einzelspieler in einem funktionierenden Kollektiv waren Rechtsaußen Dennis Wilke, der alle sechs Siebenmeter des TuS verwandelte und es als erfolgreichster Schütze des Abends auf acht Treffer brachte, sowie Arne Niemeyer mit sechs Treffern aus dem Rückraum und Jens Schöngarth. Letzterer wirkte gegen seinen früheren Verein besonders motiviert, netzte sieben Mal gegen ihn ein und schrie nach dem Schlusspfiff seine Freude heraus.

„Mannschaft hat viele

Dinge richtig gemacht“

„Die Mannschaft hat viele Dinge richtig gemacht. Das war ein guter Start“, erklärte Trainer Dirk Beuchler sachlich und freute sich mehr nach innen. Er weiß natürlich, dass es mit diesem einen Erfolg nicht getan ist und die Messlatte nun höher liegt.

Ihren nächsten Auftritt haben die Lübbecker am kommenden Sonntag, 8. September, bei der HSG Wetzlar mit Starspieler Ivano Balic. Wetzlar steht bei 0:4-Punkten – dort ist die Verpackung offenbar schöner als der Inhalt.

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