Handball-Bundesliga: Vukovic übt Selbstkritik / Besserung in Gummersbach ?

„Schlechter kann ich ja nicht spielen“

Lübbecke - Von Andreas GerthEinsicht ist der erste Schritt zur Besserung, sagt man. Wenn das stimmt, kann es zumindest bei Drago Vukovic, Spielmacher und Herzstück bei Handball-Bundesligist TuS N-Lübbecke, nur bergauf gehen morgen im Auswärtsspiel beim VfL Gummersbach (17.15 Uhr).

„Schlechter kann ich ja nicht spielen“, sagt Vukovic und beschreibt damit seine Leistungen in den Spielen gegen Wetzlar (21:31) und Balingen (26:30). Und wenn es bei „Vuk“ nicht läuft, läuft es auch nicht beim TuS N-Lübbecke.

„Ich kann es viel besser, und das will ich am Sonntag zeigen“, betont der 30- jährige Kroate, der seit 2011 das Trikot mit der lachenden Sonne trägt und vorher für den VfL Gummersbach spielte. Doch angesichts der zwei schwachen, alarmierenden Leistungen tritt die Wiedersehensfreude in den Hintergrund. „So geht es ja nicht weiter“, unterstreicht Drago Vukovic.

Selbstkritik, die Trainer Dirk Beuchler gerne hört. „Nach diesen beiden Spielen können wir nicht tun, als ob nichts passiert wäre. Jeder sollte sich und seine Leistungen hinterfragen“, fordert der Coach. Noch sei der Saisonstart mit jetzt 2:4- Punkten zu reparieren. „Dafür aber müssen wir uns gegenseitig helfen und wieder im Kollektiv funktionieren“, betont Beuchler, dessen Team morgen beim mit 4:6-Punkten gestarteten VfL Gummersbach gastiert und nur drei Tage später am Mittwochabend, 18. September, die SG Flensburg in der Merkur-Arena begrüßt (19 Uhr). „Unsere Zeit wird kommen, jetzt aber muss sie ein bisschen schneller kommen“, sagt Vukovic.

Noch ist der Saisonstart

reparierbar

Gummersbach schrammte am Mittwoch in Kiel nur hauchdünn an einer Überraschung vorbei, führte zwischenzeitlich mit acht Toren und unterlag trotz der neun Tore von Florian von Gruchalla mit 30:31. Doch in Lübbecke ist der Name des Gegners momentan nur zweitrangig. „Die Spieler müssen sich nach dem Abpfiff fragen, ob jeder alles gegeben hat. Ob das am Ende zum Sieg reicht, ist nicht entscheidend“, meint Teammanager Zlatko Feric. `

Auch Trainer Dirk Beuchler formuliert in der aktuellen Schieflage Grundsätzliches: „Wenn ich einen Eigenanspruch an mich habe, kann ich mit den letzten beiden Spielen nicht zufrieden sein. Nicht als Spieler, ich als Trainer nicht und der Verein und die Zuschauer auch nicht.“

Die Einsicht ist also vorhanden, fehlt noch die Besserung.

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