„Scheint so, als ob wir den Nervenkitzel brauchen“

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Die Varler haben im Angriff den Ball verloren und schon blasen die Mindener zum Konter, den Patrick Spreen (l.) gegen Petrit Cakici zu unterbinden versucht. Die Varler kassierten mit dem 0:5 ihre höchste Saisonpleite und müssen am Sonntag nach Kirchlengern zum Tabellenführer.

Varl - Von Andreas Gerth. Die anderen Mannschaften als Puffer sind weg. Nach drei Niederlagen in Folge steht zwischen Union Varl und den vier Abstiegsplätzen in der Fußball-Bezirksliga nur noch der Strich. Angst mache die Situation und auch die 0:5-Heimniederlage am Ostermontag gegen Union Minden den Varlern aber nicht.

„In der letzten Saison hatten wir auch solche Phasen. Es scheint so, als ob wir den Druck und den Nervenkitzel brauchen“, meint Sebastian Numrich. Der Trainer der Varler ist optimistisch, das Ruder herumreißen zu können und in den verbleibenden sieben Spielen gegen Kirchlengern (A), Tengern II (H), Jöllenbeck (A), Lohe (H), Lahde/Quetzen (A), Vlotho (H) und Häger (A) so viele Punkte zu sammeln, um auch nach dem 34. Spieltag am Freitag, 6. Juni, über dem Strich zu stehen.

Letzter Spieltag

am 6. Juni

Die 0:5-Pleite gegen Union Minden gibt Numrich allerdings Rätsel auf. „Es war ja nicht so, dass wir gnadenlos untergegangen sind und von einem alles überragenden Gegner abgeschossen wurden, was man anhand des Ergebnisses vermuten könnte. Wir haben in der ersten Halbzeit drei blöde Gegentore kassiert, denen sind wir anschließend vergeblich hinterhergerannt“, so Numrichs Rückblick. In die Kategorie „blöd“ passt auf jeden Fall Gegentreffer Nummer zwei – ein Konter nach eigener Ecke. „Auch vor dem 0:3 spielen wir dem Gegner den Pass genau in die Füße“, schüttelt der Varler Coach noch immer mit dem Kopf.

Zum gebrauchten Varler Auftritt passte, dass ein eigener Treffer nicht einmal vom Elfmeterpunkt fallen wollte. Pascal Meier vergab die Chance zum 1:3, doch Numrich nahm ihn ausdrücklich in Schutz: „Pascal war in der zweiten Halbzeit unser bester Spieler. Er war bemüht und hat versucht, dem Spiel noch eine Wende zu geben.“ Wie seine Mitspieler jedoch vergeblich.

Von denen drohen für das nächste Spiel am Sonntag bei Tabellenführer Kirchlengern (Numrich: „In unserer Situation vielleicht genau das richtige Spiel für uns, weil wir ohne Druck antreten können“) einige auszufallen. Marco Hodde muss nun erst einmal eine mehrwöchige Rotsperre abbrummen, Jens Meier ist noch im Urlaub. Nicht gut sieht es bei den angeschlagenen Akteuren wie Steffen Wegehöft und Sven Kassen aus. Letzterer musste gegen Minden mit einer Blessur am Knöchel ausgewechselt werden – auch das passte irgendwie zu einem total „vereierten“ Varler Spiel am Ostermontag.

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