Vor dem Saisonstart in der Kreisliga A: Tom Westerwalbesloh im Interview

TuS Dielingen – ein Favorit mit „Pep“

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Tom „Pep“ Westerwalbesloh jubelt über einen Torerfolg. In dieser Saison will er sich mit dem TuS Dielingen in der Kreisliga A nicht nur über Platz drei freuen...

Dielingen - Nicht nur der FC Bayern München hat einen Pep, auch der TuS Dielingen. Und mit diesem Spitznamen kann der ehrgeizige Spielertrainer des Fußball-A-Ligisten gut leben. „Auch mich kann man in Sachen Fußball um drei Uhr nachts anrufen“, lacht Tom Westerwalbesloh, der mit den Dielingern in der heute beginnenden Kreisliga A-Saison als Favorit gehandelt wird. Wie Westerwalbeslohs Lieblingsverein in der Bundesliga.

Herr Westerwalbesloh, wie geht der TuS Dielingen um mit dieser Favoritenrolle?

Westerwalbesloh: Es sind ja eher die anderen Vereine, die uns diese Position zuschieben. Fakt ist, dass wir in der vergangenen Saison Dritter geworden sind und uns verstärkt haben. Doch eine Überfliegertruppe wie seinerzeit Rödinghausen haben wir nicht. Es wird ein hartes Jahr, und wir werden in jedem Spiel ans Maximum gehen müssen.

Sie haben die Neuzugänge angesprochen. Wie sind sie ins Rollen gekommen?

Westerwalbesloh: Mit Ali-Jakob Döpke haben wir für den Defensivbereich einen Spieler mit Führungsverantwortung dazu bekommen. Auch David Schmidt ist jemand, der uns fußballerisch weiter bringen wird. Adrian Mangu ist in der Vorbereitung unter seinen Möglichkeiten geblieben, er kann viel mehr. Die A-Jugendlichen Ephraim Pieper und Marc Böhm kommen jederzeit für einen Platz in der Startformation in Frage. Marcel Plagge kommt aus der Kreisliga B und muss sich daran gewöhnen, dass das Spiel jetzt schneller läuft. Ricardo da Costa hat ein gutes Spiel und ein Tor beim Pokalsieg gegen Gehlenbeck gemacht. Anil Engin war drei Wochen im Urlaub, doch er ist jemand, auf den man sich im Spiel 100 Prozent verlassen kann.

Klingt gut, doch in der Vorbereitung hat der TuS Dielingen keine Bäume ausgerissen...

Westerwalbesloh: Die Ergebnisse waren in Ordnung, doch es ist schon richtig, dass wir fußballerisch nicht so überzeugt haben, wie ich mir das gewünscht hätte. Jeder bei uns weiß, dass wir uns noch steigern müssen.

Zum Auftakt am Sonntag kommt der VfB Fabbenstedt, es folgt ein Auswärtsspiel beim letztjährigen Zweiten TuRa Espelkamp. Danach hat der TuS Dielingen aufgrund des Rückzugs von Tengern III und Preußen Espelkamp II zwei Wochen Pause...

Westerwalbesloh: Das ist alles andere als glücklich. Doch wir müssen es so nehmen, wie es kommt und das Beste daraus machen. Preußen und Tengern gelten als Aushängeschilder, doch ihr Verhalten entspricht dem nicht. Dafür hätten andere Mannschaften, die sich in der Kreisliga B den Hintern aufgerissen haben, mitspielen können. Da sind mir die Statuten zu fest geschnürt. Aufgrund der zweiwöchigen Pause ist für uns ein guter Start doppelt wichtig, sonst bist du gleich hinten dran.

Was haben Sie aus ihrem ersten Jahr als Trainer in der Kreisliga und beim TuS Dielingen mitnehmen können?

Westerwalbesloh: Ich muss zugeben, dass es für mich eine Umstellung war. Das fing schon mit den Abmeldungen zum Spiel oder Training an, das lief im gehobenen Amateurbereich natürlich ganz anders. Für die Jungs ist es Hobby, doch ich bin der Überzeugung, dass der Spaß vom Erfolg abhängig ist. Da muss man einen guten Mix finden.

Ist Ihre persönliche Zukunft beim TuS Dielingen vom Erfolg in der kommenden Saison abhängig?

Westerwalbesloh: Ich bin geholt worden, um mit der Mannschaft Erfolg zu haben, und daran lasse ich mich auch messen. Der dritte Platz im ersten Jahr war okay, und momentan ist es so, dass ich mich in Dielingen wohl fühle. Alles weitere wird sich zeigen.

ag

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