Rückraumspieler des TuS N-Lübbecke vom Bundestrainer in 28-Mann-Kader berufen

WM in Katar – Schöngarth darf ein bisschen träumen

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Schwer zu stoppen: Jens Schöngarth möchte sich über die Leistungen im Verein empfehlen.

Lübbecke - Es ist eine Auszeichnung für den Spieler und den Verein: Jens Schöngarth von Handball-Bundesligist TuS N-Lübbecke ist von Bundestrainer Dagur Sigurdsson in den erweiterten 28-Mann-Kader für die WM in Katar (15. Januar bis 1. Februar 2015) berufen worden. „Das freut mich riesig“, betonte der 26-jährige Rechtshänder gestern.

Allzu große Hoffnungen, tatsächlich mit zur WM zu fahren, darf sich Lübbeckes Zwei-Meter-Mann allerdings nicht machen. Auf der Position im rechten Rückraum gibt es vier Kandidaten, neben Jens Schöngarth sind dies Steffen Weinhold (THW Kiel), Michael Müller (MT Melsungen) und Fabian Wiede (Füchse Berlin). „Ich darf keine Ansprüche stellen“, meint Schöngarth.

Voraussichtlich am 22. Dezember wird der Bundestrainer das Aufgebot auf 18 Spieler reduzieren, mit dem er dann vier Tage nach Heiligabend in Frankfurt am Main die unmittelbare Vorbereitung auf die WM in Angriff nimmt. Der endgültige WM-Kader darf maximal 16 Spieler umfassen.

„Ich lasse alles auf mich zukommen“, gibt sich Jens Schöngarth entspannt. Er werde versuchen, über die Leistungen im Verein positive Eigenwerbung zu betreiben. Das gilt für das Pokalspiel morgen Abend beim THW Kiel und für das Derby bei GWD Minden am kommenden Samstag.

„Jens hat gute Fortschritte gemacht und arbeitet hart an sich“, lobt Dirk Beuchler seinen Rückraumspieler. In dessen Nominierung sieht der Lübbecker Coach auch eine Bestätigung „für die Strategie, die wir im Verein verfolgen. Jens ist ein anderer Spielertyp als seine Konkurrenten auf der Position. Ich jedenfalls drücke Jens die Daumen.“

Nach zwei Testspielen gegen Island am 4. und 5. Januar in Reykjavik präsentiert sich das DHB-Team noch zweimal vor eigenem Publikum: Sowohl in Stuttgart (9. Januar) als auch in Mannheim (10. Januar) treffen die deutschen Handballer mit Tschechien auf einen WM-Teilnehmer. „Es wäre natürlich mein größter Traum, für die Nationalmannschaft zu spielen“, ist Schöngarth gespannt darauf, was ihn in den nächsten Tagen erwartet.

ag

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