Rollstuhl-Basketball: Baskets 96 Rahden gewinnen / Aufstiegschancen nur noch gering

„Hoffnung lebt bis zum Schluss“

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Der Rahdener Jens Wibbelt (am Ball) erzielte gegen Alba Berlin zwölf Punkte.

Rahden - Über die beste Saisonleistung freute sich Stephan Rehling, Vorsitzender der Baskets 96 Rahden, am vergangenen Wochenende. Seine Mannschaft, Tabellenzweiter in der zweiten Rollstuhl-Basketball-Bundesliga, besiegte Alba Berlin klar mit 70:43 (40:19). „Ein Topspiel von A bis Z“, sagt Rehling. Trotzdem: Die Chancen auf den Aufstieg in die erste Bundesliga tendieren immer gegen null.

Vor einer guten Kulisse von 200 Zuschauern konnte Alba Berlin nur im ersten Viertel mithalten. Nach zehn Minuten stand es 17:13 für die Baskets. Im zweiten Viertel legte der Favorit dann los, punktete mit 23:6. „Da war das Spiel zur Halbzeit schon entschieden“, sagt Rehling. Das Ziel, die Berliner Center vom Korb fern zu halten, gelang gut. Die anderen Berliner konnten ihre entstehenden Freiräume nicht nutzen.

Im dritten Viertel ließ Rahden ein wenig nach (13:12), die Spannung war allerdings raus. Auch den letzten Spielabschnitt entschieden die Baskets mit 17:12 für sich. „Das war eine echt kompakte Mannschaftsleistung. Darauf bin ich sehr stolz“, sagte Rehling. „Ein Spiel wie aus einem Guss. Egal, wer reinkam – es war kein Abbruch zu erkennen.“

Das war nicht selbstverständlich. Vor dem Spiel habe Rehling mit den Spielern eindringlich gesprochen, weil er glaubte, sie gönnen sich gegenseitig zu wenig. Im Team sei „Futterneid“ um Spielzeiten entstanden, wie Rehling es nennt.

„Die Mannschaft besteht nunmal nicht aus fünf Spielern, sondern aus neun“, sagt Rehling. „Jeder muss seine Chance erhalten.“ Nur so könne man auch junge Spieler ausbilden.

Trotz der guten Leistung am Sonnabend haben die Baskets kaum mehr Chancen auf den Aufstieg in die erste Bundesliga. Der Grund: Spitzenreiter ASV Bonn gewann zeitgleich gegen die Paderborn Ahorn Panther. Die Rahdener hatten auf einen Ausrutscher der Bonner gehofft, um noch auf Rang eins klettern zu können. Rehling: „Die Hoffnung ist jetzt gering.“

Am kommenden Wochenende spielt Bonn gegen den Tabellenletzten RSC Köln 99ers, am letzten Spieltag kommt noch der RSC Osnabrück. Auf Osnabrück ruhen die letzten Hoffnungen. Die Niedersachsen hatten Bonn in der Hinrunde geschlagen. Rehling: „In Bonn zu gewinnen, ist schon äußerst schwierig. Aber natürlich kann man immer noch hoffen – warum nicht? Die Hoffnung lebt bis zum Schluss.“

Um die Minimalchance zu wahren, wollen die Baskets auch in ihren letzten Spielen noch einmal alles geben. Denn selber zu gewinnen, ist Voraussetzung für alle Hoffnungen. Am kommenden Sonnabend (17.30 Uhr) empfängt Rahden die Jena Caputs.

han

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