Fußball-Kreisliga A: Schmitz-Team will beständiger werden und oben mitspielen

Rogalsky ist zurück, aber TuRa hat noch mehr Wünsche

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Kreiszeitung Syke

Minden-luebbecke - ESPELKAMP · Die Zeiten der Unbeständigkeit sollten eigentlich der Vergangenheit angehören. In der vergangenen Saison jedoch gab es bei TuRa Espelkamp einen Rückfall. In der Hinrunde lief beim Team von Trainer Klaus Schmitz so gut wie nichts zusammen. Dafür konnten die Alt-Espelkamper mit dem zweiten Saisonteil sehr zufrieden sein. Lediglich eine Niederlage kassierten die TuRaner in der Rückrunde. In der neuen Saison will der Fußball-A-Ligist von Beginn an im Konzert der „Großen“ mitspielen.

Besonders eine Personalie lässt Klaus Schmitz ein Lachen ins Gesicht huschen: Nach einjähriger Pause schnürt Willy Rogalsky bei seinem Heimatverein wieder die Fußballstiefel. Auf den langjährigen Landesligaspieler ruhen große Hoffnungen bei den Grün-Weißen. „Willy wird natürlich eine tragende Rolle bei uns spielen. Mit ihm haben wir endlich den Führungsspieler, der uns letzte Saison gefehlt hat. Man sieht bei ihm sofort, dass seine Aktionen Hand und Fuß haben. Es macht großen Spaß, ihn im Team zu haben“, sagt Klaus Schmitz, der bei TuRa in seine vierte Spielzeit geht.

Jede Menge Erfahrung bringt auch Oleg Karfich mit. Karfich, wie Rogalsky, früherer Spieler bei Preußen Espelkamp, kehrt nach zweijähriger Pause zurück auf den Platz. Aber nicht nur zwei alte „Hasen“ wurden zurückgeholt, auch die beiden Jugendspieler Benjamin Pankratz und Richard Reimer kehrten aus der A-Jugend von Nachbar Preußen zurück zu ihrem Heimatverein. Auf der Gegenseite konnten alle Spieler gehalten werden. Auch die beiden umworbenen Stürmer Manuel Reiss und Andri Reimer entschieden sich zu einem Verbleib bei TuRa. „Es ist schön, dass wir in diesem Jahr nicht wieder Leistungsträger ziehen lassen mussten“, so Schmitz.

Mit dem Stand der Vorbereitung ist der TuRa-Coach sehr zufrieden. „Nach vorne haben wir jede Menge Qualität und brauchen uns vor keiner Mannschaft zu verstecken. Deshalb gilt das Hauptaugenmerk der Defensive. Hier müssen wir in der kommenden Saison einfach kompakter stehen.“

Ziele in Form einer konkreten Tabellenplatzierung haben sich die Alt-Espelkamper nicht gesetzt. „In erster Linie geht es für uns darum, die letzte verkorkste Saison vergessen zu machen. Die Rückrunde war zwar okay, mehr aber auch nicht“, urteilt Schmitz. Fernab von Saisonzielen hat Schmitz einen ganz anderen Wunsch, und der ist bei der Verletzungsmisere der Espelkamper in der letzten Saison nur allzu verständlich. „Ich hoffe, dass wir die Spieler fit durch die Saison bekommen. In der Vorsaison mussten wir ja immer wieder umstellen. Auch das hat eine bessere Platzierung verhindert.“

Im Titelrennen erwartet der TuRa-Coach eine Reihe von Mannschaften. „Es wird oben wieder sehr spannend zugehen. Teams wie Dielingen, Holzhausen oder Isenstedt sind sicherlich die Favoriten, aber auch vom FC Lübbecke erwarte ich eine starke Saison“.

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