Renoviertes Albert-Pürsten-Stadion mit Ehrengästen und Bestleistungen eröffnet

Gutes Pflaster für Rekorde

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Espelkamps beste Diskusswerferin Korinna Lömker weihte die neue Diskuswurfanlage ein.

Espelkamp - Von Melanie Russ. Die neuen Leichtathletik-Anlagen im renovierten Albert-Pürsten-Stadion in Espelkamp scheinen etwas zu taugen. Gleich drei Kreisrekorde und mehrere persönliche Bestleistungen stellten die Nachwuchs-Athleten gestern während des Sportfestes zur Neueröffnung auf. Zu ihren Gratulanten gehörten das Unternehmer-Ehepaar Margrit und Dietmar Harting, das die Renovierung mitfinanzierte, und der Diskuswerfer Robert Harting.

Dass der Ausnahme-Athlet, zu dessen Sponsoren das Unternehmen Harting gehört, an der Eröffnung teilnahm, hatte nicht zuletzt mit dem Prunkstück des Stadions, der neuen Diskuswurfanlage zu tun. Sein Urteil: „Der Ring scheint von Fachleuten gebaut worden zu sein. Er lässt gute Weiten zu.“ Die Stadion-Erweiterung sei ein wichtiger Schritt zur Sicherung der Zukunft des Sports.

ATSV-Ass Korinna Lömker (W15) weihte den Ring gemeinsam mit Sebastian Dietz, Goldmedaillengewinner der Special Olympics 2012, ein. Ihre 40,27 Meter reichten zwar nicht ganz an ihre Bestleistung heran, konnten sich aber sehen lassen. Auch sie war nach den ersten Würfen mit dem Ring zufrieden.

Auf der Speerwurf-Anlage purzelten die Rekorde nur so. Maximilian Busse (M14, Eintracht Minden) verbesserte seine persönliche Bestleistung um rund fünf Meter auf 53,62 Meter und stellte gleich zwei Mal hintereinander einen Kreisrekord auf. Persönliche Bestleistung und Kreisrekord hieß es auch für den Eintrachtler Malte Schakau. Der U20-Jugendliche warf den Speer auf 56,09 Meter.

Eine neue westfälische Jahresbestleistung stellte Hanna Meinikmann (W15, LAV Rheine) auf der erneuerten Kugelstoß-Anlage auf. Mit 15,65 Metern steigerte sie ihre persönliche Bestleistung und stellte einen Kreisrekord auf.

Herbert Schantowski, Leiter der ATSV-Leichtathletik-Abteilung, hörte gestern viel Lob von Athleten und Trainern und war auch selbst ganz begeistert. „Dass drei Kreisrekorde erzielt werden, hätte ich nicht erwartet. Das ist großartig.“

Espelkamps Bürgermeister Heinrich Vieker und Jens Ruschmeier, zweiter Vorsitzender des ATSV, ordneten das neue Stadion als Sportstätte ein, die Maßstäbe setzt und die Bedingungen für Leichtathletik und Fußball in der Stadt erheblich verbessert. Ihr Dank galt dem Unternehmen Harting für die großzügige finanzielle Unterstützung, über deren Höhe sich allerdings alle Beteiligten ausschwiegen. Einen Teil der Kosten hatten die Stadt, der ATSV und der FC Preußen Espelkamp übernommen.

Warum sich das Unternehmen hier engagiert, erklärte Margrit Harting. Es sei ihr und ihrer Familie ein Bedürfnis, die Lebensqualität in Espelkamp zu erhöhen, damit sich die Menschen in ihrer Stadt wohlfühlen. „Wir freuen uns, wenn ihr euch freut.“

Wie sehr sich die Grundschüler, die das Stadion ebenfalls häufig nutzen, freuen, bewiesen sie bei ihrem 400-Meter-Staffellauf, mit dem sie die Sportwettbewerbe eröffneten. Sie hatten so viel Spaß, dass sie nach dem Zieleinlauf einfach weiter rannten und noch eine Runde drehten.

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