Handball-Bundesliga: TuS chancenlos bei Rhein-Neckar Löwen

In Rekordtempo verschlungen

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Jens Schöngarth setzt sich gegen die „Löwen“ Uwe Gensheimer (l.) und Kim Ekdahl Du Rietz durch – eine Szene aus dem Hinspiel, die gestern Abend Seltenheitswert besaß. ·

Minden-luebbecke - Von Andreas GerthMANNHEIM/LÜBBECKE · Eine Niederlage bei den Rhein-Neckar Löwen? Kein Beinbruch. Eine deutliche Pleite beim Tabellenzweiten und Kiel-Jäger? Schwamm drüber. Was den Auftritt des TuS N-Lübbecke gestern Abend in Mannheim in der SAP-Arena bei den zuletzt wie entfesselt aufspielenden Löwen anbetrifft, musste man auf einiges gefasst sein. Doch was bitte war denn das?! Die Lübbecker wurden gerissen, in Rekordtempo verschlungen und bei einer 20:5-Führung bis auf die Knochen blamiert wieder ausgespuckt.

Am vergangenen Samstag beim Sieg gegen Minden noch gefeiert, vier Tage später regelrecht geschreddert. Die Derbysieger wurden gestern Abend sehr unsanft auf den Boden zurückgeholt. Am Ende wurde es eine 24:37 (9:21)-Pleite.

Dabei hatte es zu Beginn der Partie gar nicht mal so schlecht ausgesehen. Erst hatte Rechtsaußen Dennis Wilke grünes Licht für seinen Einsatz gegeben, dann lagen die Lübbecker durch Tore von Schöngarth, Vukovic und Gustafsson sogar mit 3:2 (4.) vorne. Dann aber war Fütterung in der Höhle des Löwen.

Vukovic konnte noch einmal auf 4:6 verkürzen, danach brach das Unheil über die Gäste herein. Nach Fehlwürfen und etlichen Ballverlusten im Angriff wurde der TuS gnadenlos ausgekontert. Gensheimer und Goretzki liefen einen Tempogegenstoß nach dem anderen. 17 Minuten nach Vukovic' Treffer stand es 17:4 (24.), dann endlich konnte Schubert per Siebenmeter einen Treffer für den TuS erzielen. Das 20:5 (26.) war das zwölfte Kontertor der Gastgeber.

Immerhin: In der zweiten Halbzeit ließen sich die Lübbecker nicht mehr mit dem Ring in der Nase durch die Arena ziehen. Das Beuchler-Team bewies Moral und kam nun auch im Angriff zu erfolgreichen Abschlüssen. Allerdings ließen die Rhein-Neckar Löwen, für die es am Samstag in der Champions League gegen Kielce weitergeht, auch spürbar nach.

Wenn es denn überhaupt einen Gewinner beim TuS N-Lübbecke gab, dann war das Pawel Niewrzawa. Der junge Pole wurde in der ersten Halbzeit eingewechselt, als bei den Gästen nichts ging, doch mit ihm bekam das Lübbecker Angriffsspiel mehr Dynamik und Ideen.

Beim TuS N-Lübbecke gibt es nun erst einmal eine Pause. Trainer Dirk Beuchler hat den Profis das Wochenende zur freien Verfügung gestellt. „Ab Anfang nächster Woche werden wir uns dann gezielt auf das Heimspiel gegen den SC Magdeburg am kommenden Samstag vorbereiten“, blickt der TuS-Coach voraus. Hoffentlich läuft es dann besser.

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