Baskets 96 Rahden im DRS-Pokal mit machbarer Gruppe 

Rehling träumt schon vom Finale

Die Baskets 96 Rahden sind derzeit noch auf der Suche nach neuen Spielern für die kommende Saison. Kürzlich veranstaltete der Verein ein Probetraining. - Foto: Pollex

Rahden - Was für den Fußball der DFB-Pokal und für den Handball der DHB-Pokal ist für den Rollstuhl-Basketball der DRS-Pokal. Während die erste Mannschaft der Baskets 96 Rahden als Zweitligist im Wettbewerb gesetzt ist, musste die zweite eine Qualifikations-Runde gegen weitere Reserve-Teams spielen – und scheiterte deutlich.

Beim kürzlichen Regio-Pokal in Rahden verlor die Baskets-Zweite, die sonst in der Regionalliga spielt, ihre Matches gegen den RSC Osnabrück II und die Köln 99ers II. „Unser Center Fabian Tiemann fehlte ungemein“, sagt Stephan Rehling, Vorsitzender der Baskets. Tiemann hatte wegen Unwetterschäden privat alle Hände voll zu tun.

Auch Erkan Yildirim fehlte, und mit Stefan Döge (nach Dinklage) und Len van Dort (nach Essen) habe die Mannschaft kürzlich zwei weitere wichtige Spieler verloren. Diese Lücken habe die junge Mannschaft nicht schließen können.

Gegen Osnabrück setzte es eine 27:49-Niederlage. Bis zur Pause lief es eigentlich noch gut. Die Rahdener lagen nur mit 20:23 hinten. Aber in der zweiten Hälfte kamen die Baskets nicht mehr vom Fleck. „Wir haben am Ende alle mal spielen lassen, auch die aus unserer Dritten“, erklärt Rehling. „Als wir merkten, dass wir verlieren werden, war es uns wichtiger, auch die jüngeren Spieler mal ranzulassen.“

Gegen die starken Kölner gab es danach eine noch herbere Pleite. Zur Pause lagen die Baskets mit 12:28 hinten. Am Ende wurde es ein 20:83. „Das war natürlich bitter, aber auch in der Höhe verdient“, sagt Rehling. Ihm ist klar, dass die jungen Spieler noch einiges aufzuholen haben, wenn sie sich für höhere Aufgaben empfehlen wollen. „Der Abstand ist noch gewaltig.“

Weil die Kölner auch gegen Osnabrück hoch gewannen, stehen sie im Endspiel gegen Bonn, den Gewinner einer anderen Vorrunde. Wer dieses Finale gewinnt, darf am DRS-Pokal teilnehmen.

Als Zweitligist im Wettbewerb gesetzt ist die erste Mannschaft der Baskets. Während des Gesprächs mit dieser Zeitung warf Rehling erstmals einen Blick auf die Gegner im kleinen Final Four der ersten Runde und stellte fest: „Machbar!“ Der erste Gegner sind die Köln 99ers. Im Parallelspiel der Gruppe spielt Hannover United gegen den ASV Bonn. Rehling: „Das sind vier Mannschaften auf Augenhöhe.“ Die Runde steigt am 5. November.

Rehling riskiert auch schon einmal einen Blick weiter, wer eine Runde später auf die Rahdener treffen würde – und erkennt auch dort lösbare Aufgaben: Die möglichen Gegner wären SGK Rolling Chocolate aus Heidelberg, RSV Lahn-Dill II und den Regio-Pokal-Sieger Süd. Wer dort gewinnt, steht in der Gruppe der letzten Vier.

„Es ist noch Spinnerei, aber es ist durchaus denkbar, dass wir es in die Final Four schaffen können“, träumt Rehling. „Es ist nicht unmöglich. Wir haben es selbst in der Hand.“ 

han

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