Rallye Stemweder Berg startet heute morgen

In Drohne und Destel wird's laut

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Kommt als Meisterschaftsführender und amtierender Meister zur Rallye Stemweder Berg: Ruben Zeltner im Porsche. RBHahn

Stemwede/Lübbecke - Mit dem Umzug des Rallye-Zentrums nach Lübbecke und neuen Wertungsprüfungen am Rande des Wiehengebirges stellt die ADAC Rallye Stemweder Berg die Teams vor neue Herausforderungen. Belohnt werden die Veranstalter im Ostwestfälischen beim heutigen Start der Rallye mit einem exzellenten Teilnehmerfeld.

Start des Hauptfeldes ist am heutigen Samstag um 7.31 Uhr auf der Borsigstraße nahe dem Rallyezentrum Hotel Borchardt im Industriegebiet in Lübbecke. 15 Minuten nach dem internationalen Hauptfeld folgt die Retro-Rallye. 31 Teams fahren mit ihren Old- und Youngtimern nicht auf Bestzeit. Sie haben die Aufgabe, die Zeitvorgaben für die zehn Prüfungen möglichst auf die Hundertstelsekunde genau einzuhalten, sonst gibt es Strafpunkte.

Für die Durchführung der Rallye werden einige Straßen und Wege gesperrt. Die ersten Wertungsprüfungen laufen in Stemwede und zwar in Drohne (Westernort) ab 8.33 Uhr und 11.18 Uhr sowie in Destel (Buschmannsort) ab 9.06 Uhr und 11.51 Uhr. Die weiteren Prüfungen führen nach Rödinghausen, Barkhausen, Getmold und Lashorst sowie Schnathorst, Kümmerdingsen, Volmerdingsen und Lutternsche Egge.

Vorjahressieger Ruben Zeltner und die beiden Skoda-Fabia-R5-Piloten Fabian Kreim und Mark Wallenwein führen das Feld an. Der schnelle Schwabe Rainer Noller (Abstadt) ist wie der amtierende Meister und Meisterschaftsführende Ruben Zeltner in einem Porsche 911 GT3 unterwegs. Frank Färber im Peugeot 207 S2000, Peter Corazza im Mitsubishi Lancer R4 oder Hermann Gaßner, der Stemwede-Sieger von 2013, werden ebenfalls um die Podiumsplätze kämpfen.

Bei der ADAC Rallye Stemweder Berg treten die Piloten der deutschen Rallye-Topliga an, um die Halbzeitmeister zu küren. Die Ausgangslage verspricht spannende Unterhaltung auf den 14 Wertungsprüfungen (WP) über insgesamt 144,2 Bestzeit-Kilometer, denn die Piloten nehmen nur die Punkte der besten vier Ergebnisse mit in die zweite Saisonhälfte.

Die schnellen Asphaltprüfungen am Stemweder Berg waren bislang ein ideales Jagdrevier für die Porsche-Piloten. Rainer Noller, der seinen neuen 911er GT3 diesmal gemeinsam mit Marcus Poschner an den Start bringt, blickt jedoch skeptisch voraus: „Durch die neuen Prüfungen ist unser Vorteil wohl dahin. Zudem werden wir gegen die neuen R5-Fabia wohl keine Chance haben. Aber dennoch: Wir freuen uns und sind zuversichtlich. Unser Ziel ist ein Platz in den Top-Fünf bei dieser extrem stark besetzten Rallye.“

Fünf Teams aus dem ADAC Opel Rallye Cup, der härtesten Nachwuchsschule Europas, nutzen den Lauf am Stemweder Berg als Vorbereitung für die kommenden Aufgaben. Angeführt werden sie in ihren Opel Adam Cup von Lokalmatador Niklas Stötefalke (Bad Oeynhausen), dem Youngster des veranstaltenden ADAC Ostwestfalen-Lippe.

Im Fernsehen ist die ADAC Rallye Stemweder Berg bei Sport1 zu sehen. Das Magazin zur sechsten Meisterschaftsrunde wird am 27. Juni ab 21 Uhr ausgestrahlt.

DK

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