Rahdener bei World All Style Karate Championship der IBF in Laer gestartet

Buschendorf Vizeweltmeister mit deutschem Frauen-Team

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Vertraten den TuSpo Rahden bei den offenen World All Style Karate Championship der IBF in Laer: Stefan Lange (v.l.), Frits Butters-Ruben, Irfan Ayas, Fabiola Buschendorf, Anna-Lena Fangmeier, Mohamed Khoudraji, Walter Bock und Bettina Bock.

Laer/Rahden - Die offenen World All Style Karate Championship der IBF in Laer wird Fabiola Buschendorf in sehr guter Erinnerung behalten. Die Kampfsportlerin vom TuSpo Rahden wurde mit der deutschen Frauen-Mannschaft Vizeweltmeister.

Das von der Fachschaft Taekwondo des TuS Laer 08 unter der Leitung des Disziplinvorsitzenden TKD der IBF, Rolf Harder, organisierte Turnier wurde mit dem Einmarsch der Nationen eröffnet. Anschließend begannen die Wettkämpfe, bei denen Mohamed Khoudraji, Walter Bock und Frits Butters-Ruben vom TuSpo Rahden in der Rolle der A-Lizenz-Kampfrichter die Korrektheit der Techniken und den Ausdruck der Abläufe bewerteten.

Die Nationalteams der IBF-Deutschland wurden bereits mehrere Monate vor dem Turnier durch Nationaltrainer Richard Hammer und seinem Stellvertreter Stefan Lange (FC Oppenwehe) zusammengestellt und auf die Meisterschaft vorbereitet. In diesem Jahr nahmen sogar jeweils ein A- und ein B-Team bestehend aus vier Frauen und sieben Männern teil, in denen Irfan Ayas (-75 kg) und Fabiola Buschendorf (-65 kg) aus Rahden antraten.

Das erste Aufeinandertreffen gab es zwischen dem Damen A-Team und den Frauen des Vereins für traditionellen Budosport (VTB), hier konnte Fabiola Buschendorf einen knappen Sieg zum Erfolg der Mannschaft beitragen konnte. Die holländischen Damen, die von einem Freundschaftskampf in den Niederlanden bekannt waren, konnten ebenso mit drei Siegen aus vier Kämpfen besiegt werden, wobei Buschendorf ihre Konkurrentin mit einem Vorsprung von fünf Punkten bezwang.

Das deutsche Team befand sich somit im Finale gegen die Mannschaft der Ukraine. Nach einem ersten Sieg der Teamkollegin Zoe Schewe (-55 kg) erkämpfte Fabiola Buschendorf ein Unentschieden, doch schon im darauf folgenden Kampf von Ilka Armitter (-75 kg) konnten die ukrainischen Frauen aufholen. Im entscheidenden letzten Kampf unterlag Mirela Kuc nur knapp ihrer Gegnerin, womit das deutsche Team Platz zwei belegte. Trotz der letzten Niederlage sind die Frauen zufrieden mit ihrer soliden Leistung und können sich nun „Vizeweltmeister” der IBF nennen.

Das zweite Team der Männer, in dem der Rahdener Irfan Ayas bis 75 kg antrat, hatte an diesem Tag keinen Erfolg, freute sich aber mit den Teamkollegen des A-Kaders, die den ersten Weltmeistertitel für ein männliches Team in der Geschichte der IBF-Deutschland gewannen. Das B-Team der Frauen fand sich nach einer knappen Niederlage im kleinen Finale auf dem vierten Platz wieder.

Fangmeier geht

in die Verlängerung

Am Sonntag fanden die Einzelkämpfe statt, wobei die TuSpo-Sportler Anna-Lena Fangmeier, Irfan Ayas und Fabiola Buschendorf in ihren Gewichtsklassen gegen internationale Größen antraten. In der teilnehmerstärksten Klasse der Frauen bis 65 kg konnte Fangmeier im ersten Aufeinandertreffen nicht punkten. Im folgenden Kampf verbuchte sie einen Sieg und lieferte sich darauf ein weiteres spannendes Duell, das nach einem Punktegleichstand in die Verlängerung ging. Hier musste Anna-Lena Fangmeier ihrer Gegnerin den Vortritt lassen.

Irfan Ayas verlor im ersten Kampf nur knapp gegen einen belgischen Widersacher und konnte den folgenden Kampf für sich entscheiden. Nach einer weiteren Niederlage musste Ayas sich für den Tag geschlagen geben und fand sich im Mittelfeld der Gruppe wieder.

Fabiola Buschendorf konnte nicht an ihren Erfolg des Vortages anknüpfen und verlor den ersten Kampf gegen die spätere Vizeweltmeisterin. Nach einem weiteren Kampf, den die Rahdenerin für sich entschied, konnte sie auch im kleinen Finale, dem Kampf um Bronze, nicht punkten und belegte somit den vierten Platz. Ein positives Resumee zogen die Rahdener Kampfrichter, die sich über saubere Kämpfe und ein hohes technisches Niveau der Teilnehmer freuten.

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