Rahdener Stadtpokal der Jugendfußballer in Varl absolviert /SSV sagt ab

Erik Kropp – vier Jahre und schon auf dem grünen Rasen

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Immer dem Ball hinterher: So ging es gestern bei den Mini-Kickern zu, hier zwischen Pr. Ströhen und Tonnenheide.

Varl - Jugendfußball pur am Wochenende im Varler „United-Park“. Der ausrichtende Verein sowie der Stadtsportverband Rahden als Veranstalter hatten zum Stadtpokal der Jugendfußballer geladen, und jede Menge junger Nachwuchskicker kamen mit ihren Eltern, Trainer und Betreuern nach Varl, um die Siegerpokale und Medaillen auszuspielen.

Herbert Henke vom Stadtsportverband war trotzdem ein wenig enttäuscht. Da der SSV Pr. Ströhen Probleme hatte, seine Mannschaften zu besetzen und gleich in drei Altersklassen nicht antrat, litt der sportliche Wert der Veranstaltung. So fand bei den A-Junioren am Freitag nur ein Spiel statt, das ein wenig überraschend die Tonnenheider unter der Regie von Trainer Norbert Räbiger mit 2:0 gegen den TuSpo Rahden gewannen. Auch am Samstag bei den D-Junioren und am Sonntag bei den B-Junioren gab es nur ein Spiel.

Quasi sein Abschiedsspiel für die C-Junioren der SG Rahden/Tonnenheide gab am Samstag Niklas Kleinert. Der talentierte Tonnenheider schließt sich zur neuen Saison dem SV Rödinghausen an und wird versuchen, sich in der U17 der Herforder zu behaupten. Er und seine Eltern waren von Rödinghausens Jugendkoordinator Tim Daseking eingeladen worden, um sich beim SVR ein Bild über die Trainingsmöglichkeiten zu machen. „Für sein Alter verfügt Niklas über außergewöhnliche Fähigkeiten und wäre bei uns in der Kreisliga unterfordert. Deshalb haben wir seinen Wechsel nach Rödinghausen unterstützt und begleitet“, erklärt Tonnenheides stellvertretender Jugendleiter Wolfgang Wischmeyer. Kleinert verabschiedet sich mit dem Stadtpokalsieg.

Am Sonntag standen auf den Sportplätzen von Union Varl die Spiele der Jüngsten im Mittelpunkt. Der Spaß am Fußball und noch weniger die Ergebnisse standen dabei bei den von vielen Eltern unterstützten Mini-Kickern im Vordergrund. Ein Beispiel dafür ist Erik Kropp, der erst vier Jahre jung geworden ist und trotzdem schon bei den Tonnenheider Minis mitmischt. „Er wollte unbedingt mitspielen, weil sein Bruder schon bei uns aktiv ist“, freut sich Trainer Klaus Drapert über so viel Begeisterung.

Spannend ging es bei den F-Junioren zu, denn die favorisierten Rahdener traten diesmal ersatzgeschwächt an und unterlagen den jungen Varlern im dritten Spiel mit 0:1. Trotzdem reichte es für die TuSpo-Talente von Trainer Harald Wessel zum Stadtpokalerfolg mit sechs Zählern vor den punktgleichen Varlern, die wiederum gegen Eintracht Tonnenheide verloren hatten.

Am stärksten besetzt war das Teilnehmerfeld bei den E-Junioren. Hier gingen fünf Teams ins Rennen, wobei am Ende nicht unerwartet die Nachwuchshoffnungen des TuSpo Rahden die Nase vorn hatten. Die Rahdener gewannen alle vier Turnierspiele und blieben dabei ohne Gegentreffer.

ag

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