Rahdener und Oppenweher Taekwondo-Kämpfer bei internationalen Meisterschaften

Zwei Bronzemedaillen mitgebracht

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Mohamed Khoudraji, Walter Bock und Frits Butters-Ruben konnten mit ihren Schützlingen sehr zufrieden sein, denn sie trafen in Düsseldorf auf internationale Konkurrenz.

Düsseldorf/Rahden - Zum wiederholten Male traten Rahdener und Oppenweher Taekwondo-Kämpfer bei den internationalen deutschen Meisterschaften der International Budo Federation, IBF, an. Mit einem Team von elf Startern aller Altersklassen vertraten die hiesigen Sportler ihre Vereine auf den Kampfflächen in der Düsseldorfer Sporthalle des Marie-Curie Gymnasiums neben einem bunt gemischten Teilnehmerfeld aus benachbarten europäischen Ländern.

Am Vormittag zeigten zuerst Anna-Lena Fangmeier, Bettina Bock und Stefan Lange unter den erwachsenen Synchronläufern einen ihrer jahrelang einstudierten Kampfabläufe. Mit der zwölften Form konnten die drei unter Beweis stellen, dass sie diese trotz langer Pause immer noch gut zu präsentieren wissen und erreichten den dritten Platz.

Die jüngsten Rahdener Sportler, Miriam Khoudraji und David Heck zeigten ihre Formen in der Einzeldisziplin für Kinder bis elf Jahre. Beide mussten sich der internationalen Konkurrenz geschlagen geben und fanden sich in den mittleren Platzierungen wieder.

Auch Alexandra Wolf und Ann-Katrin Merle präsentierten eine Taekwondo-Tul in der Klasse der Jugendlichen bis inklusive 15 Jahre. Wolf erlangte dabei eine Platzierung im oberen Mittelfeld, wobei Merle knapp das Treppchen verpasste. Zuletzt zeigten auch Nico Schepsmeier, Luke Tatgenhorst und Ben Wilczek jeweils eine Tul in der Kategorie Jugend (männlich) und erzielten angesichts der großen Anzahl an erfahrenen Gegnern ähnliche Ergebnisse wie ihre Teamkollegen.

In der zweiten Hälfte des Turniertages wurden die Freikämpfe im Semikontakt-System ausgetragen. Dabei versuchen die Kämpfer mit Schutzausrüstung an Händen und Füßen Punkte durch kontrollierte Treffer auf Körper oder Vorderkopf des Gegners zu erzielen. Der Rahdener Nachwuchs schlug sich dabei wacker:

David Heck (-30 kg) konnte zwei von vier Kämpfen für sich entscheiden und teilte sich in einer Gruppe von acht Kämpfern den 5. Platz mit anderen Gleichaltrigen. Luke Tatgenhorst und Nico Schepsmeier traten beide in der Klasse -45 kg an. Tatgenhorst gewann den ersten Kampf, indem er den Gegner mehrmals aus der Kampffläche drängte, musste sich aber im nächsten Aufeinandertreffen dem späteren deutschen Meister geschlagen geben. Nachdem Schepsmeier seinen ersten Kampf trotz zwischenzeitlicher Führung verlor, trafen die beiden Vereinskollegen aufeinander. In einem knappen Kampf konnte Schepsmeier die Oberhand behalten. Für ihn stand somit eine Teilnahme am kleinen Finale um den dritten Platz an. Hier musste der Rahdener Sportler sich dem überlegenen Gegner geschlagen geben und erreichte somit den vierten Platz.

Eine Gewichtsklasse darüber kämpfte Ben Wilczek und gewann sein erstes Duell. Obwohl er die zwei folgenden Kämpfe verlor, hinterließ er trotzdem einen positiven Eindruck bei den Rahdener Kampfrichtern.

Zuletzt traten Anna-Lena Fangmeier und Fabiola Buschendorf als erfahrene Turnier-Kämpferinnen in der Klasse der Damen bis 75 Kilogramm an. Fangmeier gewann ihren ersten Kampf, während Buschendorf ihren gegen die deutsche Meisterin verlor. Nach einer weiteren Runde trafen auch hier die beiden Rahdener Kolleginnen aufeinander und Buschendorf konnte diesen mit einem Punkt Vorsprung für sich entscheiden, womit sie im nächsten Kampf die Chance auf den dritten Platz besaß. Diese nutzte sie und gewann durch einen technisches K.O.

Die ehrenamtlichen Rahdener Kampfrichter Mohamed Khoudraji, Walter Bock und Frits Butters-Ruben waren mit dem reibungslosen Ablauf und dem fairen Verhalten zufrieden und lobten besonders den Organisator des Events, die Kampfkunstschule Düsseldorf unter der Leitung von Ismail Geyik. Von den Meisterschaften mitnehmen können die heimischen Starter viele Anregungen und Tipps, die sie nun im Training in die Tat umsetzen möchten.

DK

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