Radpolofrauen des RSC Niedermehnen nur einmal erfolgreich / 3:2 gegen Dotzheim

Wer Chancen nicht nutzt, wird bestraft

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Für Jacqueline Kanning (links) und Maren Struckmann vom RSC Niedermehnen lief es am vergangenen Radpolo-Spieltag nicht.

Niedermehnen - Da bis auf den Tollwitzer RSV alle Verfolger von Spitzenreiter Sadowski/Gremmiger (Ginsheim II) beim zweiten Spieltag der 2. Radpolobundesliga Federn ließen, steuern die letztjährigen deutschen U19-Meisterinnen eindrucksvoll in Richtung Bundesliga-Aufstiegsrunde. Spielfreudig kamen sie in ihren Spielen zu vielen Chancen und sorgten mit insgesamt 37 Toren in eigener Halle für klare Erfolge.

Auch Maren Struckmann und Jacqueline Kanning vom RSC Niedermehnen mussten gegen Ginsheim II eine deutlich Niederlage (2:11 Tore) hinnehmen in einer Partie, in der sich Ginsheim vor allem auf Konter konzentrierte und bei konsequenter Chancenauswertung schnell davon zog. In den drei weiteren Tagesspielen trat wieder einmal das Hauptproblem zutage. Die Polofrauen des RSC können keine Tore schießen. Viele gut herausspielte Möglichkeiten oder Chancen nach Standards werden einfach nicht verwertet. Gerade in den Spielen gegen Naurod (4:6) und Ginsheim I (6:7) war das ein großes Manko. Trotz etlicher Möglichkeiten wollten in beiden Begegnungen der durchaus verdiente Ausgleich oder die Führung nicht fallen – und wie heißt es so schön: Wer seine Chancen nicht nutzt, wird hinterher bestraft. Wenigstens gab es für Struckmann und Kanning beim einzigen Tagessieg über Dotzheim (3:2) noch ein Erfolgserlebnis.

„Solche Spiele wie gegen Naurod und Ginsheim musst du gewinnen. Das haben wir nicht geschafft, und das ist schade. Mit zwei weiteren Dreiern hätten wir einen wichtigen Schritt in Richtung Lübbecke machen können. Beim nächsten Spieltag müssen wir konzentrierter spielen, um zu gewinnen, und aus unseren guten Möglichkeiten einfach Tore machen“, kommentierte Trainer Werner Struckmann den Spieltag.

In der Tabelle ist das RSC-Duo zunächst einmal auf den neunten Platz zurückgefallen und muss nun versuchen, am 14. März in Wetzlar einen besseren Spieltag hinzulegen. Die dortigen Gegner heißen Methler, Seeheim II, Kostheim II und Wetzlar II.

hja

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