Radpolo: Niedermehner Duo punktet, muss aber weiteren Boden gut machen

Struckmann/Kanning – noch ist die Qualifikation drin

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Jacqueline Kanning im Angriff: Sie und Maren Struckmann (im Hintergrund) haben die Positionen getauscht, das machte sich positiv bemerkbar.

Stemwede - Die Teams der Stunde in der 2. Bundesliga der Radpolo-Frauen sind Chiara Gremminger und Michelle Sadowski (RSG Ginsheim II) sowie Caroline Opitz und Cindy Schüßler (Tollwitzer RSV). In Wiesbaden-Dotzheim endete das Spitzenspiel zwischen den beiden Mannschaften 5:5-Unentschieden. Ginsheim II und Tollwitz haben sich jetzt schon deutlich von den Verfolgern abgesetzt und einen wichtigen Schritt in Richtung Aufstiegsrunde gemacht.

Die Qualifikation für das Turnier in Lübbecke ist für Jacqueline Kanning und Maren Struckmann vom RSC Niedermehnen noch nicht ausgemacht. Nach der Hinrunde liegen die Stemwederinnen auf dem elften Tabellenplatz mit vier Punkten Rückstand auf den sechsten Platz. Da es am letzten Spieltag sportlich recht gut lief, geht man optimistisch in die Rückrunde. Der Wechsel der Spielpositionen mit Kanning als Torfrau und Struckmann als Außenspielerin hat sich bereits positiv ausgewirkt.

Wechsel der

Spielpositionen

In Wetzlar leisteten sich Kanning / Struckmann nur eine Niederlage gegen Dreieicher / Lang (Seeheim II). Während das RSC Duo mit viel Ballbesitz und Geduld die entscheidenden Lücken suchte, lauerten die Seeheimer aus einer stabilen Abwehr heraus auf Konter und nutzten diese gnadenlos zu einem 6:2-Sieg aus. In diesem Spiel und auch in den weiteren drei des Tages gelang es den RSC-Frauen zudem nicht, ein einziges Mal vom Viermeterpunkt erfolgreich zu sein.

Die von den Spielanteilen her ausgeglichenen Auseinandersetzungen gegen Kostheim II und Wetzlar II endeten für das RSC-Duo jeweils mit einem 5:5-Unentschieden. Die Mannschaften waren mit viel Leidenschaft bei der Sache und suchten auch rasch den Weg nach vorne. Zahlreiche Chancen auf beiden Seiten waren das Resultat. In beiden Spielen gab sich keines der Teams mit einem Punkt zufrieden und so verstärkten sie in den Schlussphasen noch einmal ihre Offensivbemühungen. Ein Tor sollte dabei aber nicht mehr fallen, so dass es bei den zwei Unentschieden blieb.

Gegen Methler erwischten Kanning / Struckmann den besseren Start und erspielten sich anfangs durch variables und sicheres Passspiel klare Feldvorteile. Mit fünf Toren in der ersten Spielhälfte verschafften sie sich den notwendigen Vorsprung um am Ende mit 8:7 die Oberhand zu behalten.

„Zwischen Platz drei und Platz elf ist es eng, da ist noch alles für uns drin. Unsere Situation hat sich mit Sicherheit nicht verschlechtert. Wir wollen auswärts weiterhin fleißig punkten und haben zudem noch den Heimspieltag in Levern. Die Punktausbeute in Wetzlar war ein großer Schritt vorwärts“, kommentierte Trainer Werner Struckmann.

Nach der Osterpause startet die 2. Bundesliga in Süpplingen (Frellstedt) in die Rückrunde. Am 18. April spielen die Niedermehner Polofrauen dort gegen die Mannschaften Tollwitz, Jänkendorf, Frellstedt III und Methler II.

hja

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