Radpolo: Jacqueline Kanning und Maren Struckmann Tabellenführer in der zweiten Liga

Offensiv-Spektakel wird belohnt

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Jacqueline Kanning (im Tor) und Maren Struckmann sind stark in die Saison der zweiten Bundesliga gestartet.

Niedermehnen - Mit sieben Siegen aus acht Spielen sind Jacqueline Kanning und Maren Struckmann vom RSC Niedermehnen sehr gut in die Saison der zweiten Radpolo-Bundesliga der Frauen gestartet. In Kamen-Methler gelang ihnen mit vier Siegen ein makelloser Spieltag, und als Belohnung löste mit 21 Punkten das RSC-Duo den RV Halle als Tabellenführer ab.

Erste Verfolger auf den nächsten Plätzen sind nun der RSV Seeheim II (20 Punkte) und der RSV Kostheim II (19 Punkte). „Sicher sollte man diese Erfolge nicht überbewerten, aber Fortschritte im kämpferischen, taktischen und spielerischen Bereich sind unverkennbar, und beide Spielerinnen haben auch an ihrer Treffsicherheit weiter fleißig gearbeitet“, teilt Hans-Joachim Albrecht für den RSC Niedermehnen mit. Für den Verein war es ein weiterer Schritt in Richtung Bundesliga-Aufstiegsrunde, die im Rahmen der Deutschen Hallenradsport-Meisterschaften in Moers ausgespielt wird.

In der ersten Tagesbegegnung gegen Wetzlar II erwischten Kanning/Struckmann am Wochenende einen guten Start ins Spiel. Sie zeigten sich von Anfang an präsent in den Zweikämpfen. Eine 2:0-Führung zu Spielbeginn gab die nötige Sicherheit. Mit der Führung im Rücken spielte das RSC-Duo die Partie souverän zu Ende und siegte mit 5:3 Toren.

Ein wahres Offensiv-Spektakel mit offenem Schlagabtausch und vielen Torschüssen sahen die Fans beim Auftritt der beiden Teams Niedermehnen und Methler I. Am Ende gewannen Kanning/Struckmann knapp mit 8:7, wobei es dem RSC-Duo gelang, in den letzten beiden Spielminuten einen 5:7-Rückstand noch in einen Sieg umzuwandeln.

Beim 7:4-Erfolg über die zweite Mannschaft des RV Methler lagen Kanning/Struckmann ständig in Führung, ließen es aber Mitte der zweiten Halbzeit deutlich ruhiger angehen. Fast hätte sich das gerächt, denn wenig später stand es nach zwei Gegentoren nur noch 5:4. Erst mit einem energischen Schlussspurt gelang es den RSC-Frauen, den Dreier unter Dach und Fach zu bringen. Da die Mannschaft aus Naurod krankheitsbedingt nicht nach Methler angereist war, gingen drei Punkte kampflos nach Niedermehnen.

Trainer Werner Struckmann freute sich über seine Schützlinge: „Das war ein sehr, sehr erfolgreicher Spieltag für uns mit drei wirklich schwierigen Gegnern, gegen die Jacqueline und Maren in der letzten Saison einige Punkte liegen gelassen haben. Dass wir mit 21 Punkten gestartet sind, erfüllt uns auch ein bisschen mit Stolz. So kann und soll es weitergehen.“

Bereits am Sonnabend, 5. März, dürfte es für das RSC-Duo beim Auswärtsspieltag in Halle wesentlich schwieriger werden. In der dortigen Sporthalle Kreuzkrug treffen die sechs besten Mannschaften der Liga aufeinander. Für Jacqueline Kanning und Maren Struckmann stehen die Partien gegen Seeheim II, Seeheim I und Kostheim II auf dem Spielplan.

hja

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