Radpolo-Frauen des RSC schießen zu wenig Tore/Es wird eng mit der Aufstiegsrunde

Struckmann und Kanning sammeln Punkte, aber ein Problem bleibt

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Beäugt von Trainer Werner Struckmann (r.) treibt Jacqueline Kanning den Ball voran. Am 6. Juni sind die Radpolo-Frauen wieder in der Leverner Halle zu sehen.

Stemwede - RSG Ginsheim II (Chiara-Marie Gremminger / Michelle Sadowski) und der Tollwitzer RSV (Cindy Schüßler / Caroline Opitz) haben die Teilnahme an der Bundesligaaufstiegsrunde so gut wie sicher. Beide Teams gewannen ihre Spiele am ersten Rückrundenspieltag der 2. Bundesliga Radpolo-Frauen und stehen weiterhin an der Tabellenspitze. Welche vier weiteren Mannschaften in Lübbecke dabei sein werden, ist dagegen noch offen. Bis auf den bereits feststehenden Absteiger Methler II können sich noch alle anderen Mannschaften der Liga Hoffnungen auf die Qualifikation machen – darunter auch das Duo vom RSC „Westfalia“ Niedermehnen.

Jacqueline Kanning und Maren Struckmann hatten in Frellstedt-Süpplingen anzutreten und starteten gut in den Spieltag. Es gelang ihnen zwar nicht, die Erfolgsserie des Tollwitzer RSV zu stoppen. Aber das RSC-Duo hielt die spannende Begegnung lange offen, glich einen frühen 1:3-Rückstand aus und stellte den Tabellenzweiten vor große Probleme. Nach einer turbulenten Schlussphase, mit einigen diskussionswürdigen Schiedsrichterentscheidungen gegen die Niedermehner, stand ein 5:4 für Tollwitz auf der Anzeigetafel. Kanning und Struckmann trauerten nach der Begegnung insbesondere ihren verpassten Chancen hinterher, denn die Viermeter gingen einfach nicht rein und weitere glasklare Chancen wurden ausgelassen.

Um das Saisonziel nicht aus den Augen verlieren, musste nun gegen die direkte Konkurrenz um einen Aufstiegsrundenplatz gepunktet werden. Kämpferisch und spielerisch überzeugend gelangen den Stemwederinnen zwei wichtige Siege über Jänkendorf (6:3) und Frellstedt III (3:2). Maren Struckmann ließ mit guter Defensivarbeit nur wenige Chancen zu und kamen die Gegnerinnen doch einmal zum Torschuss, war Torfrau Jacqueline Kanning fast immer zur Stelle. Dass es im Spiel gegen Frellstedt noch einmal eng wurde, lag einmal mehr am großen Problem des RSC: dem Toreschießen. Man erspielte sich viele Torchancen, bringt den Ball aber nicht oft genug im Tor unter.

Getrübt wurde die starke Vorstellung des Niedermehner Duos allerdings im letzten Tagesspiel, als sie gegen den vermeintlich leichtesten Gegner Methler II überhaupt nicht zurechtkamen und nur 6:6-Unentschieden spielten. In der Schlussminute vergab Maren Struckmann einen Viermeter zum möglichen 7:5, im Gegenzug fiel drei Sekunden vor dem Abpfiff der Ausgleich. Zwei wertvolle Punkte gingen somit verloren, die in der Endabrechnung vielleicht fehlen könnten.

„Leider haben wir wie schon während der ganzen Saison zu viele Möglichkeiten nicht genutzt. Das ist sehr ärgerlich. Allerdings ist es nur ein Punkt Rückstand auf Platz sechs, da ist noch alles drin. In den letzten acht Spielen besteht weiterhin die realistische Chance, diesen Platz zu erreichen. Wir sind nah dran, aber uns erwartet ein Kampf bis zum Schluss“, erklärt Trainer Werner Struckmann.

Den nächsten Spieltag bestreiten Jacqueline Kanning und Maren Struckmann am 6. Juni in der Leverner Festhalle. Beim Heimspieltag stehen vier Spiele gegen Naurod, Dotzheim und die beiden Ginsheimer Mannschaften auf dem Spielplan. Wollen die Niedermehner ihr Ziel erreichen, gilt es wieder zu punkten und die direkten Gegner in Schach zu halten.

hja

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