Radball-Nachwuchsturnier des RSC: Pokale gehen nach Niedersachsen

Krämer und Möller scheitern nur knapp an Aschendorf

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Das RSC U13-Team mit Magnus Krämer (Bild) und Benjamin Möller verlor das Entscheidungsspiel gegen Aschendorf 2:4.

Niedermehnen - Der RSC Niedermehnen richtet in jedem Jahr nach Saisonabschluss ein Radball-Nachwuchsturnier aus. Das Turnier war schon für viele Anfänger die erste Gelegenheit, das Erlernte im Wettkampf und vor Publikum vorzustellen. So starteten unter anderem schon die späteren dreifachen Radball-Weltmeister Thomas und Andreas Steinmeier in Levern ihre Karriere. In diesem Jahr kämpften 16 Mannschaften der Altersklassen U19, U15 und U13 aus NRW und Niedersachsen in der Leverner Festhalle um Pokale, Medaillen und Preise. Viele Eltern, Großeltern und Geschwister waren mitgekommen, um den Nachwuchs lautstark zu unterstützen.

bSieger der Altersklasse U19 wurden ungeschlagen Mirco Halbe und Jannik Kaltofen vom RV Halle. Nur Rico Stegemöller und Laurin Kockwelp vom RSC Niedermehnen waren für den Niedersachsenmeister ein gleichwertiger Gegner. In einer hart umkämpften Partie trennten sich beide Mannschaften leistungsgerecht 2:2. Stegemöller/ Kockwelp vergaben allerdings ihre Chancen auf ein mögliches Entscheidungsspiel um den Pokalsieg, als sie im Spiel gegen Iserlohn in den Schlusssekunden noch den 3:3-Ausgleich kassierten. Platz drei ging an die zweite RSC-Mannschaft mit David Roters und Stefan Hüffmann, auf die weiteren Plätze kamen Münster, Iserlohn und Bramsche.

Mit vier Mannschaften hatte das U15-Turnier das geringste Meldeergebnis. Hier waren die Niedersachsenmeister Felix Ahring und Janko Cvajnar vom RV Aschendorf das Maß aller Dinge. In den sechs Spielen der Doppelrunde schossen sie 62 Tore und verwiesen Leeden und die Niedermehner Teams Robin Nitschke/ Patrick Kläne und Noah Knipstein / Nico Piller auf die Plätze.

Spannend bis zum Schluss war das U13-Turnier. Emilie Martin vom Philipp Ahring vom RV Aschendorf sowie Benjamin Möller und Magnus Krämer vom RSC Niedermehnen waren nach je vier Siegen punkt- und torgleich. Das direkte Aufeinandertreffen endete 4:4. So musste ein Entscheidungsspiel ausgetragen werden. Das war nichts für schwache Nerven. Nach einer scheinbar sicheren Halbzeitführung Aschendorfs mussten deren Fans mit ansehen, wie Möller/Krämer auf 2:3 verkürzten und auf den Ausgleich drängten. Erst ein Aschendorfer Konter in der letzten Spielminute entschied die Partie zum 2:4. Bramsche, Maurice Mösemeyer/Malte Hegerfeld (RSC I), Oelde und Jonas Oeller/Nils Wenzel (RSC III) belegten die folgenden Plätze.

„Bei diesem Turnier sind unsere Aktiven und die Eltern unserer Nachwuchsradballer fest integriert, und nur so kann es gut geplant und durchgeführt werden. Wir hoffen, auch zu unserem nächsten Pokalturnier wieder viele Mannschaften begrüßen zu können“, lautete das Fazit von Maren Struckmann, die mit Sina Schumacher und Reinhold Struckmann für die Organisation verantwortlich war.

hja

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