Fußball-Kreisliga A: Langenberg gesperrt für Derby gegen Dielingen

Punktgewinn für Levern mit Wermutstropfen

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Punktgewinn für den TuS Levern mit Wermutstropfen: Ralf Langenberg (l.) sah gelb-rot gegen Blasheim (r. Christian Kessler) und fällt für das Derby gegen Dielingen aus. ·

Levern - Von Andreas Gerth. Trotz Leverner Markt – die Spieler des TuS Levern machten am Sonntag im Auswärtsspiel beim BSC Blasheim einen fitten Eindruck und belohnten sich beim 1:1 zumindest mit einem Punkt.

Das zweite Spiel unter der Regie von Trainer Holger Binder und das zweite ohne Niederlage. Ein zarter Aufwärtstrend beim Tabellenvorletzten der Fußball-Kreisliga A.

Mannschaftskapitäne unter sich: Der Dielinger Christian Wüppenhorst im Duell mit Jendrik Kröger.

Was Binder innerhalb kurzer Zeit geschafft hat, ist unverkennbar: Die Flut der Gegentore ist abgeebbt. Binders Mitwirken als klassischer Libero scheint der Mannschaft Sicherheit zu geben. Nach dem Führungstreffer durch Marcel Neugebauer nach einem Freistoß von Marco Wichering und Kopfballverlängerung von Henrik Kollweier hätte es für Levern in Blasheim sogar zum Sieg langen können. Doch Andreas Szimanskys toller Heber aus rund 35 Metern landete nur an der Latte. Das wäre das 2:0 gewesen – im Gegenzug trafen die Blasheimer zum 1:1. „Das Unentschieden ist für uns zu wenig. Da muss ein Dreier herausspringen“, ärgerte sich BSC-Coach Thorsten Bunde.

Bunde: Unentschieden ist zu wenig für uns

Der TuS Levern blieb nach dem 9. Spieltag auf einem Abstiegsplatz, hat aber weiteres Selbstvertrauen gesammelt. Einen Wermutstropfen hatte die Partie in Blasheim allerdings: Verteidiger Ralf Langenberg sah kurz vor Schluss gelb-rot und ist für das Derby am kommenden Sonntag gegen den TuS Dielingen gesperrt.

Die Dielinger fuhren am Sonntag einen Pflichtdreier ein. Das 4:0 gegen einen ersatzgeschwächten TuS Tengern III tat gut, war allerdings recht schnell abgehakt beim Tabellendritten. Auch ohne die fehlenden Sporleder, Wessel und Heidemann geriet der siebte Saisonsieg in Gefahr. „Das war sicherlich nicht berauschend, doch auch solche Spiele muss man gewinnen. Was zählt, sind die Punkte“, betonte Spielertrainer Tom Westerwalbesloh, der mit einem Hattrick und dem Assist zum 4:0 zweifelsohne der Mann des Spiels war. Nach 75 Minuten ging Westerwalbesloh vom Platz – vielleicht auch um sich zu schonen für die nächsten Aufgaben in Levern sowie SuS Holzhausen, gegen den man in der vergangenen Saison beide Duelle verlor.

Einen Negativlauf hat der VfL Frotheim. Das 0:1 am Sonntag auf eigenem Platz gegen Aufsteiger Blau-Weiß Vehlage war die vierte Niederlage in Folge, davon die dritte ohne eigenen Torerfolg. Bei den Frotheimern, die wieder einmal auf zahlreiche Spieler (Manske, Kellweries, Schütte, Hußmann, Depping) verzichten mussten, ärgerte man sich zudem darüber, dass der Vehlager Siegtreffer irregulär zustande gekommen sei. Gerhard Penner habe beim frühen 1:0 die Hand zu Hilfe genommen. Danach hatten die Schützlinge von Holger Sarres allerdings noch rund 80 Minuten Zeit, um darauf zu antworten, blieben aber ideenlos und ohne Durchschlagskraft. Und angesichts der nächsten Gegner (Türk Gücü und TuRa) geht es beim VfL jetzt erst einmal darum, in der Tabelle nicht noch weiter unten rein zu rutschen.

Letzteres gilt auch für den SSV Pr. Ströhen. Der Aufsteiger blieb am Sonntag auch in seinem fünften Heimspiel ohne Sieg und unterlag Türk Gücü Espelkamp mit 1:4. Dabei war das Konzept, das Trainer Toni Trucco ausgegeben hatte, schon nach 180 Sekunden mit dem frühen Rückstand über den Haufen geworfen. Mit Nils Tinnemeier fehlt den Pr. Ströhern ein wichtiger Verteidiger, der mit seiner Erfahrung dem jungen Team gut tun würde. Die kommenden Wochen werden nun sehr schwer für den SSV: Am Sonntag geht es zu TuRa Espelkamp, danach hat man in Lübbecke anzutreten. Aber auswärts sind die Blau-Weißen derzeit ohnehin erfolgreicher.

Acht Tore und neun gelbe Karten

Acht Tore und neun gelbe Karten – das 4:4 am Sonntag zwischen dem SV Hüllhorst und VfB Fabbenstedt hatte viele Aufreger zu bieten. Als moralischer Sieger aus dem Kellerduell gingen die Fabbenstedter hervor, die zweimal einen Zwei-Tore-Rückstand aufholten. Ein glückliches Händchen hatte dabei Trainer Jens Gerdom. Er wechselte Stürmer Alexander Kasper in der 80. Minute ein, fünf Minuten später traf der „Joker“ zum 4:4.

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