Fußball-Bezirksliga: Union Varl erkämpft 0:0 in Jöllenbeck / Sonntag gegen Lohe

Punkt mitgenommen

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Hatte gestern im Auswärtsspiel in Jöllenbeck die dicke Chance der Varler auf dem Fuß: Steffen Wegehöft. ·

Minden-luebbecke - JÖLLENBECK/VARL · Ein Punkt mehr im Abstiegskampf ! Fußball-Bezirksligist SpVg. Union Varl erkämpfte gestern ein 0:0 beim Tabellendritten TuS Jöllenbeck und verbesserte damit seine Ausgangsposition im Rennen um den Klassenerhalt.

„Unser Ziel war es, etwas Zählbares aus Jöllenbeck mitzunehmen. Das haben wir geschafft“, stellte Trainer Sebastian Numrich zufrieden fest.

Was ihn über das Ergebnis hinaus freute, war die Art und Weise, wie seine Mannschaft gestern beim Favoriten in Jöllenbeck auftrat. „Die Jungs sind von Minute zu Minute mutiger geworden und hätten mit ein bisschen Glück sogar gewinnen können“, so Numrich.

Zunächst aber nahmen gestern auf dem Kunstrasenplatz in Jöllenbeck die Gastgeber das Heft des Handels in die Hand und drängten die Varler in die Defensive. Die Gäste überstanden diese Phase schadlos und gestalteten das Geschehen ab der 25.Minute ausgeglichen. Andre Lange kam aus spitzem Winkel zum Abschluss und scheiterte knapp.

Auch der Beginn der zweiten Halbzeit gehörte dem TuS Jöllenbeck. „In dieser Phase hätten wir uns über ein Gegentor nicht beklagen können“, räumte Numrich ein, sah seine Mannschaft danach jedoch wieder mutiger werden. Die beste Varler Gelegenheit hatte Steffen Wegehöft auf dem Fuß, als er nur noch den Schlussmann der Gastgeber vor sich hatte, mit seinem Abschluss jedoch scheiterte. Auch Sven Kassen tauchte noch in vielversprechender Position vor dem Jöllenbecker Kasten auf, versuchte es mit einem Lupfer und verzog.

Auf der Gegenseite hielt Christoph Sander (er vertrat Marcel Redeker) seinen Kasten ebenfalls sauber. Ein Jöllenbecker Freistoß landete auf der Latte. „Ansonsten haben wir hinten sehr gut gearbeitet. Darüber hinaus haben wir auch endlich wieder guten Fußball gespielt, weil alle präsent waren und sich niemand versteckt hat. So eine Einstellung brauchen wir jetzt auch im Heimspiel gegen Lohe“, blickt Sebastian Numrich nach vorn. · ag

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