Pürsten-Stadion-Sanierung abgeschlossen

Diskuswurfanlage ist neues Prunkstück

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In den Startlöchern für die Eröffnungsveranstaltung (v.l.): Michael Klose (Harting-Sprecher), Herbert Schantowski (Abteilungsleiter Leichtathletik), Michael Walke (ATSV), Torsten Siemon (Stadt Espelkamp) und Oliver Vogt (Preußen Espelkamp).

Espelkamp - Das nennt man eine Punktlandung. Genau eine Woche vor der geplanten Eröffnung des erweiterten und erneuerten Albert-Pürsten-Stadions in Espelkamp am Donnerstag, 18. September, sind die Sanierungsarbeiten nahezu abgeschlossen. Nur Kleinigkeiten müssen jetzt noch erledigt werden, wie die Verantwortlichen von ATSV, FC Preußen Espelkamp und Stadt gestern bei der Vorstellung der einzelnen Maßnahmen berichteten. Finanziert wurde die Sanierung durch die Firma Harting, die Stadt Espelkamp und den ATSV. Zur Höhe der Investitionen wollten sich die Verantwortlichen nicht äußern.

Herzstück des Stadions ist die neue Diskuswurfanlage, die nicht zuletzt der ATSV-Vorzeige-Sportlerin Korinna Lömker zugute kommen soll. In ihrer Altersklasse W15 gewann sie erst vor wenigen Wochen bei den Deutschen Meisterschaften die Bronzemedaille im Diskuswurf – und das trotz eingeschränkter Trainingsmöglichkeiten. Sie nutzte bisher den (zu kleinen) Kugelstoßring.

Ebenfalls neu sind zwei Anlagen für die Kugelstoßer, die Speerwurf- und die Hochsprunganlage. Letztere erlaubt den Athleten nun den Anlauf von beiden Seiten. Im gleichen Areal wurde mit einer in den Boden eingelassenen Absprungvorrichtung auch bereits die Voraussetzung für eine Stabhochsprunganlage geschaffen. Wann diese eingerichtet wird, ist vor allem eine Frage des Geldes. Allein werde der ATSV das nicht stemmen können, hofft Michael Walke auf Sponsorenunterstützung.

Außerdem wurde die Tartanbahn in Teilen erneuert und so erweitert, dass jetzt auch 110-Meter-Hürden-Läufe auf sechs Bahnen möglich sind. Ein neues Zeitmessgerät, das allerdings noch angeschafft werden muss, soll professionelle Wettkämpfe ermöglichen. Auf den Weitsprunganlagen ist künftig auch Dreisprung möglich.

Daneben wurde das Stadion mit fünf Fahnenstangen, zwei neuen Fußball-Toren sowie einer modernen automatischen Beregnungsanlage ausgerüstet. „Dadurch werden wir mindestens 50 Prozent Wasser einsparen“, ist Preußen-Präsident Oliver Vogt überzeugt, der ebenso wie der ATSV für die finanzielle Unterstützung Hartings dankbar ist. „Solche Investitionen kann ein Verein gar nicht leisten.“

Durch die Aufwertung des Albert-Pürsten-Stadions erhoffen sich die Verantwortlichen nicht nur die Möglichkeit, künftig den ein oder anderen Leichtathletik-Wettbewerb nach Espelkamp zu holen, sie hoffen, dank der verbesserten Trainingsmöglichkeiten auch neue Aktive zu gewinnen.

mer

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