Fußball-Bezirksliga: Kurze Fahrt, aber sehr schwere Aufgabe für Union Varl in Espelkamp

Preußen Spaß am Spielen nehmen

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Beim 0:3 im Hinspiel blieb Pascal Meier und Torben Kreienbrock (v.r.) ein bisschen Zeit zum Flachsen. Morgen in Espelkamp gibt es ein Wiedersehen. ·

Minden-luebbecke - VARL · Drei Spiele, drei Niederlagen: Die Derby-Bilanz von Fußball-Bezirksligist SpVg. Union Varl liest sich in dieser Saison bislang wenig ermutigend. Und sie könnte unerfreulich weitergehen, denn morgen Nachmittag geht es zum FC Preußen Espelkamp I.

„Kurze Fahrt, schwere Aufgabe“, fasst Sebastian Numrich treffend zusammen. Sein Respekt ist groß vor den Espelkampern, bei denen ein ganz anderer Wind wehe „seit Uwe Korejtek wieder da ist“, merkt der Varler Coach an. Auch in Zahlen lässt sich das belegen: Preußen hat zehn Mal in Folge nicht verloren und davon acht Spiele gewonnen. Die letzte Niederlage (ein 1:2 zu Hause gegen Rot-Weiß Kirchlengern) gab es Ende September 2013.

„Ich habe sie im Testspiel beim 8:0 gegen TuRa gesehen. Das war schon beeindruckend, wie sie ihr Spiel aufgezogen und den Ball haben laufen lassen. Genau das zu unterbinden, muss für uns der Ansatzpunkt am Sonntag sein“, betont Sebastian Numrich.

Dass seine Mannen an guten Tagen mit den Spitzenteams der Bezirksliga mithalten können, zeigten die erst vor zwei Wochen, als sie den Spielern des Tabellenzweiten VfL Holsen auf den Füßen standen und ein verdientes 1:1 erkämpften. „An diese Vorstellung wollen wir anknüpfen. Wenn die Einstellung stimmt, können wir gegen jeden Gegner punkten. Auch gegen Espelkamp“, bläst Numrich das Selbstvertrauen des Tabellenzwölften auf. Wie gegen Holsen gehe es nun auch in Espelkamp darum, die Spieler des Gegners in die Zweikämpfe zu zwingen. Numrich: „Sie sollen merken, dass wir da sind. Wir werden versuchen, den Espelkampern den Spaß an ihrem Spiel zu nehmen.“

Dafür muss die Varler Defensive stehen, die Numrich umstellen muss – Sebastian Lange ist im Training umgeknickt und hat sich eine Bänderdehnung zugezogen, er fällt jetzt ebenso aus wie Steffen Wegehöft und Dominik Wehbrink. Der Mann aus der Viererkette werde frühestens zum darauf folgenden Spiel am 16. März fit werden, dann steht in Varl das nächste Derby gegen Preußen Espelkamp II auf dem Programm. · ag

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