Positive Sichtweise beim TuS N-Lübbecke vor Auswärtsspiel in Göppingen

Klimek: Kein Gedanke an den Fehlstart

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Christian Klimek ist heute Abend am eigenen und gegnerischen Kreis gefordert. Ihn und seine Mannschaft erwartet in Göppingen ein schweres Auswärtsspiel vor rund 4000 Zuschauern.

Lübbecke - Von Andreas Gerth. Die Punktausbeute mit 0:4 ist negativ, doch Sprachgebrauch und Sichtweise beim Handball-Bundesligisten TuS N-Lübbecke bleiben vorerst positiv. „Die Niederlagen gegen Eisenach und Magdeburg jeweils mit einem Tor waren ärgerlich, doch auf die Leistung in der zweiten Halbzeit im Magdeburg-Spiel können wir aufbauen. Das macht mich zuversichtlich“, sagt Christian Klimek, der heute Abend im Auswärtsspiel bei Frisch-Auf Göppingen (20.15 Uhr) am eigenen und gegnerischen Kreis gefordert ist.

„Vuk Lazovic und ich finden im Innenblock langsam besser zueinander. Ich denke, das hat man gegen Magdeburg in der zweiten Halbzeit gesehen, als wir 16:21 hinten lagen und danach einen Lauf mit 11:5 Toren hatten“, blickt Klimek zurück. „Diese aggressive Abwehr müssen wir auch in Göppingen hinbekommen. Das ist das Ziel.“

Angesichts der 0:4-Punkte und dem nun anstehenden Duell bei den favorisierten Göppingern droht dem TuS N-Lübbecke ein Fehlstart, doch dieses Szenario lässt der 2,02 Meter große Kreisläufer an sich abprallen. „Daran verschwende ich keinen Gedanken. Mit den Spielen in Göppingen, in Balingen und dann gegen Kiel haben wir kein einfaches Programm, doch mit der zuletzt gezeigten Einstellung können wir in Göppingen und Balingen gewinnen. Und Kiel hat beim knappen Sieg gegen Hannover auch keine überragende Leistung gezeigt“, so Klimeks positive Sichtweise.

„Eine Steigerung und Fortschritte“, will auch Goran Suton erkannt haben. Die „gute Abwehrleistung und die gezeigten Tugenden Kampf und Leidenschaft“, nimmt der Trainer des TuS N-Lübbecke als positive Ansätze mit aus dem jüngsten Auftritt seiner Mannschaft. „Das gibt ein bisschen Mut für die Aufgabe in Göppingen“, meint Suton.

Gleichwohl dürfte es für seine Mannschaft heute Abend äußerst schwer werden, gegen die namhaft besetzten Göppinger in deren EWS-Arena (vor rund 4000 Zuschauern wie schon beim 31:21 gegen Eisenach) zu punkten. „Göppingen hat seine Stärken in eigener Halle. Sie haben verschiedene Optionen im Rückraum und hervorragende Spieler mit individuellen Qualitäten. Auch die Torhüterposition ist mit Primoz Prost sehr gut besetzt. Dagegen brauchen wir eine aggressive Abwehr als Grundlage“, blickt Suton voraus – positiv natürlich.

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