Platz zwei durch 18:16-Sieg gesichert

Weher Handball-Mädel erreichen Endrunde

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Sandrina Möll (rechts) und die A-Mädchen des TuS Wehe können das Spiel gegen den Spitzenreiter Blomberg-Lippe am nächsten Sonntag genießen. Den Einzug in die Endrunde haben sie schon perfekt gemacht.

Wehe - Die Handball-A-Mädchen des TuS Schwarz-Weiß verstehen sich auf spannende Geschichten mit Happy-End. Am Sonntag haben sie im vorletzten Spiel der Vorrunde mit einem 18:16 (7:7)-Erfolg gegen Jöllenbeck die Qualifikation für die Oberliga-Endrunde perfekt gemacht – und zwar auf den letzten Drücker, denn am kommenden Wochenende geht‘s zum Tabellenführer HSG Blomberg-Lippe 2, und der ist praktisch nicht zu schlagen.

Es war kein schönes Spiel, das die Handballerinnen ihren Fans in eigener Halle boten, doch das war am Ende egal, denn nach dem Sieg kann Verfolger TV Verl die Weherinnen nicht mehr vom zweite Tabellenplatz verdrängen.

Die Weherinnen begannen die Partie sehr nervös. „Man hat gemerkt, dass es um was ging“, so Trainer Harald Bruhn, der sich über 19 Fehlwürfe seiner Spielerinnen ärgerte. Immer wieder scheiterten sie im eins-gegen-eins an der gegnerischen Torhüterin. Es dauerte ganze neun Minuten, bevor die Gastgeberinnen den Ball das erste Mal im Tor unterbrachten (1:3). Danach lief es etwas besser, Wehe spielte sogar eine 7:5, kassierte aber zur Pause den Ausgleich.

Nach dem Seitenwechsel setzten sich die Weherinnen erneut auf 14:11 ab, Jöllenbeck glich aber wieder aus zum 15:15. Letztendlich gab die Weher Abwehr den Ausschlag. Beim Stand von 17:16 verhinderte Torhüterin Ann-Kathrin Bohnhorst den Ausgleich, im Gegenzug verwandelte Nele Bredenkötter einen Siebenmeter zum 18:16.

Die Freude über die erfolgreiche Hinrunde ist bei den Wehern groß, stammen doch alle Spielerinnen aus dem eigenen Nachwuchs. Jetzt wartet die ganz große Herausforderung. „Es wird extrem schwer“, weiß Trainer Harald Bruhn, der die Aussichten seiner jungen Mannschaft ganz realistisch einzuschätzen vermag. Mit sehr vielen Erfolgserlebnissen rechnet er in der Endrunde nicht. Dafür ist die Konkurrenz einfach zu stark.

Das Team: Hoischen 6/5, Langelahn 3, Möll 3, Langschmidt 2, Bredenkötter 2/1, Bruhn 2/1, Bohnhorst, Daniel, Bödding, Knost, Wiedemann, Hartmann, Kummer, Tacke.

mer

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