Handball: TuS N-Lübbecke kassiert böses 24:33-Pokalaus gegen TBV Lemgo

Pfeifkonzert statt Viertelfinale

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Das Ergebnis auf der Anzeigetafel im Hintergrund spricht Bände, das Gesicht von Tim Remer und seiner Mitspieler nach dem Pokalaus gestern Abend in der Merkur-Arena auch. ·

Lübbecke - Von Andreas GerthWenn am 17. Dezember die Paarungen für das DHB-Pokal-Viertelfinale gezogen werden, ist das für den TuS N-Lübbecke die nächste Folter. Die erste gab es gestern Abend bei der seelische Schmerzen bereitenden 24:33 (14:18)-Heimpleite gegen den TBV Lemgo.

Nicht weniger der 2100 Zuschauer, darunter Bundestrainer Martin Heuberger, bekamen den letzten Treffer der Partie schon gar nicht mehr mit – sie waren vorzeitig gegangen. Die, die geblieben waren, machten ihrem Unmut Luft: Pfeifkonzert statt Viertelfinale !

Schon in der ersten Halbzeit nahm das Elend seinen Lauf. Das beste an den ersten 30 Minuten war aus Lübbecker Sicht das Ergebnis: Die Gastgeber lagen nur mit vier Toren zurück. Gefühlt war der Unterschied größer zwischen den viel zu statisch auftretenden Gastgebern und dem aufs Tempo drückenden und variantenreich abschließenden TBV. Lübbecke führte bis zum 4:2 (5.), dann riss der Faden. Beim 4:7 (11.) nahm TuS-Coach Dirk Beuchler die erste Auszeit, die zweite (beim 8:13, 18.) ließ nicht lange auf sich warten. Bis dahin hatte Beuchler schon mehrmals gewechselt. Auch Jens Schöngarth kam von der Bank und zog sich sofort den Zorn der Gäste zu mit einem Wurf ins Gesicht von Nils Dresrüsse. Lemgos Torhüter war kurzzeitig benommen, jedoch davor und auch danach mit seinen Paraden der überragende Akteur der Partie.

Besser wurde das Spiel des TuS N-Lübbecke auch in der zweiten Halbzeit nicht. Draußen zog dichter Nebel auf und auch in der Halle fehlte den Lübbeckern der Durchblick. So beim Stand von 15:19, als sie ins leere Tor des TBV hätten werfen können, stattdessen den Ball verloren und im Gegenzug das 15:20 (38.) kassierten.

Beuchler legte in der 41. Minute ein weiteres Mal die grüne Karte auf den Tisch und wechselte mit Niewrzawa, Gustafsson, Tauabo und Schubert fast eine komplett neue Mannschaft ein. Es half nichts, Lemgo blieb stabil und entschied die Partie mit dem 20:28 (51.) durch Finn Lemke vorzeitig.

TBV-Trainer bringt

die zweite Reihe

Lemgos Trainer Nils Pfannenschmidt, der bei eigener Unterzahl einen Feldspieler für den Torhüter aufs Parkett schickte, ließ in den Schlussminuten seine zweite Reihe auflaufen. Die traf mit Julian Possehl und Marcel Niemeyer ebenfalls. Die neben sich stehenden Spieler des TuS N-Lübbecke waren einfach nur froh, dass die Folter vorbei war.

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