Beuchler bereitet Spieler auf Samstag vor

„Personell auf ganz schön dünnem Eis“

Lübbecke - Die letzten drei Wochen waren hart – die Spieler des Handball-Bundesligisten TuS N-Lübbecke mussten in der Vorbereitung auf den zweiten Saisonteil viel arbeiten. So manches Mal werden sie ihren Trainer Dirk Beuchler dabei verflucht haben. „Wir haben die Grundlagen für den weiteren Saisonverlauf gelegt. Das tut natürlich weh, doch es ist schlicht und einfach notwendig“, betont Beuchler.

Am kommenden Samstag, 8. Februar, wird es wieder ernst, wenn der TuS N-Lübbecke bei der HBW Balingen-Weilstetten anzutreten hat. Für die abstiegsbedrohten Gastgeber geht es darum, mit einem Heimsieg unter dem neuen Trainer Markus Gaugisch Aufbruchstimmung zu erzeugen – was der TuS N-Lübbecke möglichst verhindern möchte. „Jeder weiß um die Situation in Balingen. Das wird ein extrem schweres Spiel für uns. Wir werden in dieser Woche ganz konzentriert darauf hinarbeiten, um am Samstag eine gute Leistung abrufen zu können“, sagt Beuchler. Der hat übrigens am kommenden Sonntag Geburtstag – und würde liebend gerne mit einem Auswärtssieg im Gepäck die Busfahrt nach Lübbecke antreten.

Die Woche beim TuS begann gestern Vormittag mit einer Krafteinheit, am Abend folgte die zweite Einheit in der Halle. Nach einem freien Dienstagmorgen folgt abends eine weitere Einheit, am Donnerstag wird ebenfalls zweimal trainiert. Freitagmorgen wird Dirk Beuchler seine Spieler erneut in die Halle zitieren, ehe mittags die Abfahrt nach Süddeutschland erfolgt. „Am Samstagvormittag wird es noch eine kleine Bewegungstherapie vor Ort geben, ehe wir am Abend versuchen werden, in Balingen zu gewinnen“, blickt Beuchler ein wenig weiter.

Bis dahin wird er versuchen, das Training so zu steuern, dass die in den Testspielen fehlende Frische zurückkehrt. Und heute Abend wird sich der TuS-Coach die Live-Fernsehübertragung der Partie zwischen dem VfL Gummersbach und THW Kiel ansehen, zumal der VfL Gummersbach am Samstag, 15. Februar, in der Lübbecker Kreissporthalle als Gegner zu Gast ist.

Mit dem Engagement während der Vorbereitung zeigt sich der Lübbecker Trainer sehr zufrieden. „Die Mannschaft hat super mitgezogen. Nun geht es darum, die Spielfreude wieder zu entwickeln“, sagt der 42- Jährige, der zudem darauf hofft, dass der angeschlagene Linkshänder Jens Schöngarth unter der Woche das Signal sendet, eingesetzt werden zu können.

„Wir bewegen uns personell auf ganz schön dünnem Eis“, sagt Dirk Beuchler und meint damit die aktuell knappe Rückraum-Besetzung. Der am Knie operierte Arne Niemeyer wird frühestens in drei Wochen mit leichtem Joggen beginnen können – wann der 32- Jährige ins normale Mannschaftstraining zurückkehren kann, ist vollkommen ungewiss. Zudem muss dann erst einmal abgewartet werden, ob und wie das Knie auf eine hohe Trainingsbelastung reagiert.

Der seit Jahresbeginn als Trainingsgast beim TuS N-Lübbecke um sein Comeback kämpfende Christian Dissinger kann noch nicht wirklich beurteilt werden, da er sich in einer Phase befindet, in der er nur ganz vorsichtig die Belastung steigern kann. „Er befindet sich auf einem guten Weg und macht Fortschritte. Er arbeitet sehr fleißig, auch beim speziellen Einzeltraining. Aber es liegt noch ein langer Weg vor ihm“, beschreibt Beuchler diese ganz spezielle Situation des 22-Jährigen. Natürlich wäre es dem Trainer auch am liebsten, wenn Dissinger im April signalisieren würde, er sei bereit für einen Einsatz. Dann könnte nämlich unter Wettkampfbedingungen getestet werden, ob Dissinger ein Kandidat für eine vertragliche Bindung beim TuS sein kann. · pla

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