14-Jähriger zweitbester Reiter der Reineberger Herbst-Turniertage

RV Wagenfeld: Paul Bergen jubelt viermal

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Anna-Henrike Henke (1. Vehlager ZRFV) erreichte auf Duke Platz vier im Punkte-M-Springen. 

Hüllhorst - Von Sonja Rohlfing. Die Niedersachsen dominierten die Oktober-Reitturniertage des RV Herzog Wittekind Oberbauerschaft. Thomas Heineking (RFV Nendorf) gewann das Hallen-Derby. Niclas Baule (RZFV Stadthagen) ließ sich zum erfolgreichsten Springreiter der Turniertage küren. Mehrfach jubeln durfte in der Reithalle am Reineberg auch der erst 14-jährige Paul Bergen vom RV Wagenfeld.

Die höchste Prüfung des Turniers, das Reineberger Hallen-Derby, entwickelte sich zu einem echten Krimi. Zunächst sah es so aus, als ob es in diesem Jahr kein Stechen geben würde. Niclas Baules Nullrunde auf Contessa stand lange Zeit als einzige im abschließenden M**-Springen da. Als letzter Starter blieb Thomas Heineking auf D-Mark dann ebenfalls fehlerfrei in dem besonderen Springen, zu dem neben klassischen Steil- und Hochweitsprüngen auch solche Hindernisse gehören, die denen des Hamburger Derbys ähneln.

Mit einer zweiten Nullrunde im Stechen setzte sich Heineking schließlich gegen Baule durch, der vier Fehlerpunkte hinnehmen musste. Dafür heimste der amtierende hannoversche Junioren-Landesmeister den Sonderehrenpreis für den besten Springreiter der Turniertage ein. Zweitbester Reiter war Paul Bergen. Der 14-jährige Schüler aus dem Kreis Diepholz, der im Landesverband Hannover dem U16-Pony-Kader angehört, ging in vier Prüfungen als Sieger auf die Ehrenrunde. Als Dritter in die Liste der erfolgreichsten Springreiter reihte sich Thomas Heineking ein.

Hatte tolles Turnierwochenende: Paul Bergen vom RV Wagenfeld gewann vier Springprüfungen in Oberbauerschaft. Das machte ihn zum zweitbesten Reiter der Herbst-Turniertage am Reineberg.

Zurück meldete sich in Hüllhorst nach ihrer Verletzungspause Anna-Henrike Henke. Sie holte auf Duke einen vierten Platz im Punkte-M-Springen. „Das ist erst wieder mein zweites Turnier“, berichtet die Amazone vom 1. Vehlager ZRFV. Aus dem Kopf hat sie den schweren Sturz beim Turnier in Vehlage im Juni noch nicht. „Ich muss erst wieder Vertrauen finden“, gibt sie ehrlich zu. Sie sei sehr auf Sicherheit bedacht und mache sich noch viele Gedanken, ob die Distanzen passten oder nicht. „Duke macht das ganz toll“, lobt sie ihr Verlasspferd. Er nehme sie regelrecht über die Sprünge mit.

Mithalten konnten auch die Oberbauerschafter Pferdesportler. „Alina Bethke, unsere Kreismeisterin, ist immer für eine vordere Platzierung gut. Auch Achim Ostermeyer war erfolgreich dabei“, berichtet Axel Matthäus. „Friedrich Meier hatte leider Pech und ist unfreiwillig abgestiegen im L-Zeitspringen.“ Insgesamt zieht der zweite Vereinsvorsitzende ein positives Fazit zu den Turniertagen. Das Herbstturnier habe sich inzwischen etabliert und decke ein großes Einzugsgebiet ab. Die Starterfelder seien zwar groß, aber von guter Qualität. „Da macht es Spaß zuzugucken.“

Zusätzlich ausgeschrieben hatte der Verein in diesem Jahr ein weiteres M-Springen. Damit solle das Turnierkonzept für die Reiter noch schlüssiger werden. Die Ausschreibung sei jedoch auch so ausgelegt, dass die Sportler des Vereins mitmachen könnten. „Das ist uns ganz wichtig“, unterstreicht Axel Matthäus. „Zwei Turnierwochenende zehren doch bei allen an den Kräften“, gibt er zu. „Die Stimmung war aber gut. Der neue Boden hat sich super bewährt.“ Ihr Pensum für dieses Jahr erledigt haben die „Herzöge“ noch nicht. Am 1. November sind sie Gastgeber des Trainingstags mit Co-Bundestrainer Heiner Engemann. „Ferner haben wir vor, bis zum Jahresende den Außenplatz zu erneuern“, berichtet Axel Matthäus.

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