Orientierungsläufer stellen sich Herausforderung im Stemweder Berg/Highlight Drohner Graben

Mit Karte und Kompass bei Nacht

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Nur mit Stirnlampe „bewaffnet“ war der Nacht-Orientierungslauf in Stemwede eine große Herausforderung.

Stemwede - Ist ein Orientierungslauf schon am Tage recht anspruchsvoll, so wird das Laufen nach Karte und Kompass in der Nacht zu einer enormen Herausforderung. Der stellten sich die Teilnehmer am vergangenen Wochenende im Stemweder Berg beim Finale der Trainingsserie im Winter-Wiehen-Cup, kurz WWC.

„Die Orientierungsfähigkeiten werden im Dunkeln noch wesentlich stärker gefordert. Kleinste Fehler können sich in der Nacht sehr gravierend auswirken, weil einfach der großflächige Geländeeindruck wie am Tage fehlt. Mehr als 20 bis 30 Meter Sicht bei Verwendung einer guten Stirnlampe sind nicht drin“, berichtet Harald Friedl und stellt damit die Herausforderungen eines Nacht-Orientierungslaufes heraus.

Die Veranstaltung vom TuS Stemwede unter der Leitung von Ute van Straaten, unterstützt durch Renate Willmann, Stefanie Angelbeck und Melanie Hartmann, wurde zum WWC-Finale zusätzlich durch die British Army Night Orienteering Championships aufgewertet. Die Britische Armee, stationiert in Sennelager bei Paderborn, nutzte den Wettbewerb im Stemweder Berg zur Austragung ihren Nacht-OL-Meisterschaften. Dementsprechend auserlesen war das Starterfeld. Die Bestzeit auf der langen Strecke wurde vom Junioren-Europameister von vor drei Jahren, Christoph Prunsche, gesetzt. Nach 8,84-Off-Road- Effektivkilometern stoppte die Zieluhr für ihn bei 44 Minuten und 58 Sekunden.

Ein Highlight für die Teilnehmer war die Pflichtstrecke im Drohner Graben am Anwesen Höffelmeyer. Diese letzte kurze Strecke vor dem Ziel war mit „Blinkis“ quasi ausgeflaggt, die im Dunkeln beim Anstrahlen durch die Stirnlampen reflektierten und den Aktiven Motivation für eine letzte Anstrengung gaben.

Am Sonntagvormittag bei strahlend blauem Himmel nutzen einige Läufer aus Bottrop die Nacht-Bahnen zum Abschluss ihrer Trainingswoche. Nach dieser gelungenen Veranstaltung schaut die Läufergruppe um Ute van Straaten nun erwartungsvoll auf die anstehende Großveranstaltung im Mai, den 24-Stunden-Orientierungslauf in Thüringen, wo der TuS Stemwede mit einem Team an den Start gehen möchte.

DK

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