Organisatoren mit Freeway-Cup sehr zufrieden / „Mühlis“-Trainer bleiben wohl

Volltreffer!

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Die Freeway-Cup-Familie: Finn Holsing (v.l.), sein Vater Heinz-Dieter Holsing und Mutter Vera Holsing.

Lübbecke - Von Maik Hanke. Nicht nur wegen der trockenen Hallenluft hat Finn Holsing nach dem Freeway-Cup erst mal durchatmen müssen. Viel Stress, wenig Schlaf – die Organisation des großen Hallenfußballturniers hat Kraft gekostet. Zumal der Organisator wegen einer Erkrankung seines Vaters, dem Turnierdirektor Heinz-Dieter Holsing, noch stärker eingebunden war als in den vergangenen Jahren. Mittlerweile hat Finn Holsing seine Eindrücke sacken lassen. Und er kommt zum Schluss: „Es ist alles so gelaufen, wie wir uns das vorgestellt haben.“

Es ist Tradition geworden, das Zusammenkommen der Familie Holsing in der heimischen Küche am Sonntagabend nach dem Freeway-Cup. Zum erstem Fazit. In diesem Jahr holte die Familie dabei das Fotoalbum hervor, um in Erinnerungen an die Anfänge zu schwelgen.

Schnell wurde klar: Die Zeit, als man die Zuschauer noch mit selbstgebackenen Kuchen versorgen konnte, sind vorbei, sagt Finn Holsing. Der Freeway-Cup, dieses Jahr in der 17. Auflage, ist zu einem Großereignis für die Region geworden. Trotzdem wird die inoffizielle Deutsche U16-Hallenmeisterschaft immer noch von Ehrenamtlichen gestemmt.

„Das ist gigantisch, was die Helfer leisten“, sagt auch Cup-Pressesprecher Christian Spönemann. „Das geht nur auf dem Dorf – mit den kurzen Wegen und dem Netzwerk.“

Da zeigt sich: Trotz 2000 Zuschauern und den besten Nachwuchsteams des Landes hat der Freeway-Cup immer noch seinen familiären Charakter behalten. Das beweise auch das bunt gemischte Publikum, sagt Holsing. Darauf ist er stolz.

Für Christian Spönemann war dieses Turnier eines der besten der vergangenen Jahre. „Es war ein Turnier, das uns besonders gut in Erinnerung bleiben wird.“ Die Mischung aus Sport und Rahmenprogramm habe gut funktioniert. Die Spiele hatten ein sehr hohes Niveau, waren noch schneller als sonst, es gab noch mehr Tore, und der Turnierverlauf hatte immer wieder Überraschungen parat.

Im kommenden Jahr gebe es nur Kleinigkeiten zu verbessern, sagt Finn Holsing. Zum Beispiel bei der Gestaltung und der Werbepräsentation. Und beim Zeitplan des Turniers, gibt Spönemann zu. „Das ist etwas, wo unsere Lernkurve nächstes Jahr nach oben gehen wird.“ Am Sonnabend hatte das Turnier wegen eines nicht eingeplanten Neunmeterschießens beim Azubi-Cup und Stopps während der Spiele Verzögerungen im Ablauf gegeben.

Begeistert sind die Veranstalter von RB Leipzig, dem Neuling, der gleich das Turnier gewann. „Volltreffer!“, sagt Spönemann. „Die haben nicht nur gut gespielt, ich fand auch das Auftreten sehr, sehr gut. Das Trainerteam war sehr freundlich, sehr bescheiden.“

Anfang März wird sich das Orga-Team zusammensetzen und anfangen, die Mannschaften und das Showprogramm für 2017 auszuwählen. Ob wieder Neulinge dabei sein werden, konnten die Macher gestern noch nicht sagen.

Planen können sie aber natürlich bereits mit der Mühlenkreisauswahl. Beim Turnier sagten die Trainer Heinz Zwingmann und Guido Meisenberg bereits, dass sie wohl als Gespann weitermachen wollen.

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