Oppendorfer „Voltis“ springen ein und stehen auch bei den Ehrungen im Mittelpunkt

Große Bühne für die Voltigierer

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Kreismeister: Die Juniorinnen der SG Levern/Stemwede und die Stemweder A-Junioren.

Stemwede - Von Andreas Gerth. Die Begegnungsstätte wird zur Reithalle. Genauer gesagt zur Bühne für die Voltigierer des Reit- und Fahrverein Wehdem-Oppendorf. Die nämlich standen gestern Abend bei der großen Sportlerehrung der Gemeinde Stemwede gleich in zweifacher Hinsicht im Mittelpunkt.

Zunächst war Brigitte Bollmeier, Vorsitzende des gastgebenden Gemeindesportverbandes Stemwede, heilfroh, dass die „Voltis“ für das Rahmenprogramm einsprangen, nachdem die Kinderturngruppe des FC Oppenwehe krankheitsbedingt hatte absagen müssen. Die Schützlinge von Saskia Steinkuhle turnten nicht nur auf dem Holzpferd akrobatisch und ausdrucksstark bis unter die Decke, sondern präsentierten zudem einen Ausschnitt aus ihrem Weihnachtsstück „Peterchens Mondfahrt“. Von den Zuschauern in der voll besetzten Begegnungsstätte gab es dafür anhaltenden Applaus und von einem erfahrenen Sportschützen ein anerkennendes Lob: „Donnerwetter, sind die gut!“

Wohl wahr, denn auch in rein sportlicher Sicht setzten die Oppendorfer Volti-Mädchen gestern das Highlight. Zum Abschluss eines außergewöhnlich erfolgreichen Sportjahres des Vereins und der gesamten Voltigierabteilung wurde die M-Mannschaft von Saskia Steinkuhle für den Gewinn des Westfalenmeistertitels nun auch mit dem Ehrenpreis der Gemeinde Stemwede ausgezeichnet.

Dieser Ehrenpreis wurde gestern noch zwei weitere Male vergeben: An die Sportschützen des FC Oppenwehe um den insgesamt neun Mal (!) zu ehrenden Siegward Steinkamp sowie an Nathalie Döhnert, die erfolgreiche Einzelvoltigiererin, die in diesem Jahr sogar bei den Deutschen Meisterschaften die Farben Stemwedes vertrat.

„Sie alle sind beste Repräsentanten unserer Gemeinde“, lobte Bürgermeister Gerd Rybak und ließ nicht unerwähnt, dass hinter den Erfolgen der Sportler meist ein Team von Helfern, Trainern und Betreuern steht – ehrenamtliche, versteht sich.

Besonderes Stellenwert genießt in 2014 das „Junge Ehrenamt“. Dafür war Prof. Jens Große vom Kreissportbund Minden-Lübbecke nach Stemwede gereist. Dort konnte er gestern stellvertretend für viele andere drei besonders engagierte Jugendbetreuer auszeichnen: Linda Spreen vom FC Oppenwehe, die in ihrem Verein Vorstandsarbeit betreibt, die Übungsleiter-C-Lizenz besitzt und sich neben der Nachwuchsförderung auch um die Oppenweher Dorfolympiade kümmert; Eileen Siekmeier vom RFV Wehdem-Oppendorf, die die ersten Schritte in den Voltigiersport in Kindertagesstätten und Ferienworkshops vermittelt und in ihrem Verein ebenfalls lizensierte Trainerin ist sowie (in Abwesenheit) Silvia Kroll vom TV Levern, die sich als Jugendwartin dem Volleyball verschrieben hat, mehrere Mannschaften trainiert und Schulkooperationen begleitet.

Am kommenden Samstag, 22. November, haben die Sportschützen ihre eigene Ehrung, die im Saal von „Meiers Deele“ in Stemwede-Oppenwehe durchgeführt wird. Hier kommen nicht nur die erfahrenen Sportschützen zusammen, sondern auch die Schüler und Jugendlichen.

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