Oppendorfer Pferdesportler freuen sich über gelungenes Wochenende

„Fünf Siege auf eigenem Turnier, das ist klasse“

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Klasse gemacht: Sandra Vieker-Lübkemann von Gastgeber RFV Wehdem-Oppendorf gewann auf Follow Me beide L-Dressuren.

Oppendorf - Von Sonja Rohlfing. Nach dem Sieg in Drohne konnte Sandra Vieker-Lübkemann vom RFV Wehdem-Oppendorf beim Hallenturnier des eigenen Vereins jetzt gleich beide L-Dressuren für sich entscheiden. Damit war die Erfolgsserie der Oppendorfer Pferdesportler aber noch längst nicht zu Ende. „Fünf Siege auf dem eigenem Turnier, das ist Klasse“, strahlt Turnierleiter und Vereinsvorsitzender Hartmut Wilking.

Auch Sandra Vieker-Lübkemann war die Freude über die Erfolge mit ihrem Pferd Follow Me deutlich anzusehen. „Es ist schön, wenn die ersten Turniere klappen“, erklärt die Reiterin, die bei Pferdewirtschaftsmeisterin Anne Horstmann vom RFV Hille trainiert und die für diese Saison mit Starts in M-Dressuren liebäugelt. Ihr elfjähriger Oldenburger Fuchs, auch geritten von Jasmin Vogt vom RFV Wehdem-Oppendorf, avancierte außerdem zum erfolgreichsten Pferd der zweitägigen Veranstaltung.

In den Springprüfungen in Oppendorf machte Anna-Henrike Henke vom 1. Vehlager ZRFV eine gute Figur. Sie gewann auf ihrem bewährten Duke das L-Springen am Samstagabend und wurde in einer Springpferdeprüfung Klasse A auf dem sechsjährigen Oldenburger Hagrano Dritte.

Als fleißiger Schleifensammler erwies sich auch der Gastgeber. Dass hoffnungsvoller Nachwuchs beim RFV Wehdem-Oppendorf in den Startlöchern steht, fiel vor allem in Führzügel-, Reiter- und Dressurwettbewerben auf. Den Grund dafür sieht Hartmut Wilking hauptsächlich in zwei Dingen: „Es braucht zum einen Leute, die sich um den Nachwuchs kümmern, und zum anderen gute Lehrpferde. In beidem sind wir derzeit gut aufgestellt.“ Die Voltigierpferde, an denen Reitbeteiligungen vergeben werden, seien dabei eine gute Basis.

Geboten wurde an den zwei Turniertagen in der Reithalle Am Birkenhain Reitsport von früh bis spät. Mit knapp 600 Nennungen für die 17 Prüfungen lagen rund 150 Startplatzreservierungen mehr vor als in 2014. „Diesmal gab es keine Parallelveranstaltungen“, erläutert Hartmut Wilking. Es sei schön, wenn das Turnier so angenommen werde. „Von unserem Zwei-Tages-Plan sind wir nicht abgewichen und werden das wohl auch in Zukunft nicht machen.“ Das Plus an Startern und die langen Turniertage meisterte der Veranstalter reibungslos und ohne Verzug. Es seien immer genügend Leute da gewesen, so dass man zwischen den einzelnen Prüfungen unter der Regie des Parcourschefs Thomas Bröcker aus Pr. Oldendorf schnell habe umbauen können, erklärt Wilking.

„Gute Idee vom

Bürgermeister“

Als positiv habe sich erwiesen, dass die Straße zwischen Abreiteplatz und Reithalle verschwunden sei. Mit dem Neubau des Feuerwehrgerätehauses ist der Abreiteplatz näher an die Halle gerückt. „Das war eine gute Idee des Bürgermeister“, merkt Wilking an. „Die Anlage präsentiert sich nun mehr als Einheit, was wir noch weiter vorantreiben wollen.“

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