Tom Westerwalbesloh will mit A-Ligist TuS Dielingen keine Kaffeefahrten machen

„Ohne sportlichen Anreiz wäre ich nicht hier“

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Neuer Trainer, neue Spieler und ein neuer Anlauf Richtung Bezirksliga: Tom Westerwalbesloh (oben v.l.) mit Peter Braun, Sevket Durak sowie den Torhütern Steffen Köing (l.) und Adrien Pieper.

Dielingen - Von Andreas GerthTom Westerwalbesloh stand ein bisschen wie auf heißen Kohlen. „Ich beantworte die Fragen gern, aber gleich muss ich wieder rüber und den Jungs die nächsten Aufgaben stellen.“ Larifari beim Training, noch dazu ohne die Leitung durch den neuen Chef ? Das scheint nicht die Sache des Tom Westerwalbesloh zu sein, dem neuen Spielertrainer des Fußball-A-Ligisten TuS Dielingen.

Dort beim Tabellendritten der Vorsaison liegt die Messlatte für die Serie 2013/ 2014 recht hoch. Der Verein an der Landesgrenze hat eine mehrjährige Vergangenheit in der Bezirksliga, zuletzt wurde die Rückkehr dorthin zweimal knapp verpasst. Und jetzt kommt mit Westerwalbesloh ein Mann dazu, der mit 29 Jahren im besten Fußballeralter ist und vor gar nicht allzu langer Zeit noch in der Oberliga Niedersachsen unterwegs war. Zählt man beides zusammen und addiert den ohne einschneidende Veränderungen zusammengebliebenen Kader sowie eine Serie von 13 Spielen ohne Niederlage in der vergangenen Rückrunde, kommt man (Westerwalbesloh) beinahe zwangsläufig auf dieses Ergebnis: „Wir wollen und werden oben mitspielen.“

Dass man von ihm selbst als höherklassig erfahrenen Akteur, der 126 Oberliga-Spiele in den Trikots von Eintracht Nordhorn, BSV Rehden und VfL Oythe bestritt, ebenfalls einiges erwartet, geht Westerwalbesloh offensiv an, wie übrigens auch seine Rolle auf dem Spielfeld. „Die rechte Bahn ist meine Pralinenseite, ich kann aber auch zentral spielen. Eine gewisse Erwartungshaltung an mich ist sicherlich da, aber diesem Druck stelle ich mich.“

Obwohl es für ihn die erste Station als Trainer ist („und ich jetzt an viel mehr organisatorische Dinge denken muss, zum Glück unterstützt mich Heinfried Beneker“) hat Tom Westerwalbesloh konkrete Vorstellungen: „Mein erster Eindruck ist positiv, weil die Jungs sehr gut mitziehen. Wer hier unter Kalle Wessel gespielt hat, interessiert mich nicht. Wir haben einen gesunden Konkurrenzkampf im Kader. Und wer Leistung bringt, der spielt !“

Die Lübbecker Kreisliga A ist für den Dammer noch ein unbeschriebenes Blatt. „Gisi (Christian Gieselmann vom SC Isenstedt, Anm. d. Red.) kenne ich aus der Zeit in Rödinghausen. Damals haben wir in der Bezirksliga gegen Dielingen gespielt“, erinnert er sich. Eben in diese Bezirksliga will der TuS Dielingen in absehbarer Zeit zurück. Ein Ziel, das sich mit Westerwalbeslohs Eigenanspruch deckt: „Ich will keine Kaffeefahrten. Ohne sportlichen Anreiz wäre ich nicht hier.“

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