Numrich erwartet Kampfspiel beim SV Häger

„Werden nicht zurückstecken“

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Sebastian Numrich mit seinen Mannen nach der Niederlage gegen Lohe. An die Leistung der ersten Halbzeit wollen die Varler morgen in Häger anknüpfen.

Rahden/Espelkamp - Jetzt gilt's! Sowohl für den FC Preußen Espelkamp im Aufstiegsrennen als auch für Union Varl im Kampf gegen den Abstieg. Die Preußen reisen zum Duell Erster gegen Zweiter zum TuS Jöllenbeck, die Varler treten beim direkten Konkurrenten SV Häger im Oberwelland-Park auf Kunstrasen an. Auch der dritte Lübbecker Bezirksligist SC Isenstedt muss am Sonntag in Stift Quernheim auswärts ran.

„Häger braucht die Punkte, wir jedoch auch, deshalb werden wir nicht zurückstecken“, betont Varls Trainer Sebastian Numrich vor dem Auswärtsspiel beim Tabellenfünfzehnten. Der hat 27 Punkte auf dem Konto und kann mit einem Sieg an den Varlern vorbeiziehen – genau das wollen Numrich und seine Mannen morgen Nachmittag verhindern.

„Ich erwarte ein Kampfspiel, in dem Zweikampfstärke und Einsatz entscheiden werden. Wenn wir wie in den letzten Wochen auftreten, ist mir nicht bange“, erklärt der Varler Coach. Auch mit der Leistung beim 0:3 gegen Lohe sei Numrich nicht unzufrieden gewesen. „Wir haben in der ersten Halbzeit sehr hohen Aufwand betrieben, ohne uns dafür belohnt zu haben. Daran wollen wir jetzt in Häger anknüpfen.“

Nicht mithelfen kann Sebastian Lange, der aufgrund einer fünften gelben Karte gesperrt ist, auch die Position von Marco Hodde (Aufenthalt in China) im defensiven Mittelfeld muss neu besetzt werden. Zumindest als „Joker“ ist Stürmer Andre Lange dabei, der nach mehrwöchiger Verletzungspause noch Rückstand hat.

„Häger hat einige erfahrene und früher höherklassige Spieler, aber auch wir haben gute Fußballer in unseren Reihen“, spricht Numrich seinen Mannen Selbstbewusstsein zu. Die setzten sich im Hinspiel mit 1:0 dank eines Treffers von Marius Helmich durch.

Preußen winkt die

Tabellenführung

Ebenfalls ein „Sechs-Punkte-Spiel“ hat am Sonntag der FC Preußen Espelkamp vor der Brust. Ein Sieg im Spitzenspiel beim TuS Jöllenbeck (60 Punkte) würde die Preußen (58) die Tabellenführung übernehmen lassen. Das ist das erklärte Ziel von Trainer Uwe Korejtek, der von seiner Mannschaft drei Siege in Folge zu sehen bekam. Verzichten muss Korejtek allerdings auf seinen rotgesperrten Offensivakteur Patrick Heuer.

Vernünftig aus der Liga verabschieden möchte sich Schlusslicht SC Isenstedt, dessen Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz auf zwölf Punkte angewachsen ist. Nach vier Niederlagen in Folge hofft ISC-Coach Axel Krüger am Sonntag in Quernheim zumindest auf einen Punktgewinn.

ag

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