Fünfer-Radball in der Leverner Festhalle

RSC ist NRW-Vizemeister

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Der RSC Niedermehnen um Rainer Mösemeyer (l.) hat die Bundesliga-Aufstiegsrunde erreicht. 

Levern - Bei der NRW-Meisterschaft im Fünfer-Radball haben sich die Radballer des RSC Niedermehnen mit einer ordentlichen Leistung in die Sommerpause verabschiedet. In der Leverner Festhalle gewann das Team von Helmut Wankelmann die Vorrunden-Gruppe A und verlor erst im Finale knapp gegen den RSC Schiefbahn. Mit der Vizemeisterschaft sicherten sich die Niedermehner ein Ticket für die Bundesliga-Aufstiegsrunde. Im Spiel um Platz drei setzte sich der RC Iserlohn II mit 3:2 Toren nach Siebenmeterschießen gegen den RSV Oelde durch.

Alle hatten damit gerechnet, dass die Finalpartie Niedermehnen gegen den Favoriten Schiefbahn mit einer deutlichen Niederlage enden würde. Aber nach vor allem aus Sicht der heimischen Fans unterhaltsamen Partie lautete der Endstand „nur“ 1:0 für Schiefbahn.

Die Niedermehner begannen selbstbewusst und waren ein harter, unbequemer, aber fairer Gegner. Erst gegen Mitte der ersten Halbzeit übernahm Schiefbahn die Kontrolle und dominierte das Geschehen. Wenn es gefährlich wurde, war fast immer RSC-Torspieler Matthias Lehde zur Stelle. Lehde parierte einige Male glänzend und wurde so zu einem sichereren Rückhalt. Beim Treffer zum 0:1 in der neunten Minute war er allerdings machtlos.

Das sind die NRW-Vizemeister des RSC Niedermehnen im Fünfer-Radball: Dieter Wulf (v.l.), Rainer Mösemeyer, Frank Hegerding, Trainer Helmut Wankelmann, Matthias Lehde, Jan Struckmann, Stefan Hüffmann und David Roters.

Auch in Durchgang zwei war der RSC überwiegend mit dem Verteidigen beschäftigt. Insbesondere der flinke und unberechenbare Bundesligaspieler Marius Hermans, der ein Wahnsinns-Pensum abspulte, und sein Zweier-Partner Sven Holland-Moritz bauten immer wieder Druck auf und erspielten sich gute Gelegenheiten, die sie aber liegen ließen. Fast hätte sich das gerächt, denn Frank Hegerding traf auf der Gegenseite nur das Lattenkreuz. Unter dem Strich war es aber ein verdienter Sieg des RSC Schiefbahn.

Im ersten Vorrundenspiel sorgte der RSC gleich für eine Überraschung, denn gegen den eigentlich stärker eingeschätzten RSV Münster gelang ein 3:2-Erfolg. Die zweimalige Führung der Gastgeber durch Frank Hegerding konnte Münster jeweils ausgleichen, aber nach einem indirekten Freistoß traf Dieter Wulf zwei Minuten vor dem Abpfiff zum umjubelten Siegtor.

Das sind die NRW-Vizemeister des RSC Niedermehnen im Fünfer-Radball: Dieter Wulf (v.l.), Rainer Mösemeyer, Frank Hegerding, Trainer Helmut Wankelmann, Matthias Lehde, Jan Struckmann, Stefan Hüffmann und David Roters.

Die zweite Vorrundenpartie gegen den RSV Oelde endete torlos. Der RSC zeigte sich von Beginn an sehr präsent in den Zweikämpfen und schaffte es immer wieder, über das Zentrum Torchancen herauszuspielen. Der starke gegnerische Torspieler aber hielt sein Tor sauber. Nach dem Wechsel waren die Oelder das spielbestimmende Team, ein Tor gelang aber auch ihnen nicht mehr.

Der RSC Niedermehnen spielte in der folgenden Aufstellung: Matthias Lehde (Tor), Dieter Wulf, Rainer Mösemeyer, Jan Struckmann und Frank Hegerding. Stefan Hüffmann und David Roters kamen aus Einwechselspieler zum Einsatz.

Termine für die Bundesliga-Aufstiegsrunde sind der 30. Oktober (Halbfinale) und der 19. November (Finale).

hja

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