Fußball-Bezirksliga: Union Varl will in Kirchlengern Selbstverbrauen tanken

„Noch ist nicht viel passiert“

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Drei Niederlagen in Folge, doch Varls Trainer Sebastian Numrich verliert seine Zuversicht nicht. ·

Wehdem - Von Melanie RussEs liegt wohl im Auge des Betrachters, ob Fußball-Bezirksligist Union Varl morgen (Anstoß 15 Uhr) die schwerste oder die leichteste Aufgabe der Restsaison vor der Brust hat. Alles andere als eine Niederlage gegen den starken FC RW Kirchlengern wäre eine Überraschung, anderer können die Varler als krasser Außenseiter befreit aufspielen und mit einer guten Leistung Selbstvertrauen für das wichtige Spiel gegen Tengern II tanken. Auch die beiden Espelkamper Teams müssen auswärts ran. Die erste Mannschaft spielt in Lahde-Quetzen, die zweite ist beim Tus Lohe zu Gast.

„Es wird mit Sicherheit schwer“, weiß Varls Trainer Sebastian Numrich sehr genau um die Stärke des Tabellenführers und die Schwächen der eigenen Mannschaft, deren Stimmung nach drei Niederlagen in Folge besser sein könnte. „Die Spieler haben sich natürlich ein bisschen mehr erwartet und fangen jetzt an nachzudenken“, so Numrich. Verzweifelt sei aber noch niemand.

Dass es dazu auch noch keinen Grund gibt, zeigt ein Blick auf die Tabelle. Zwar steht zwischen Varl und den Abstiegsrängen momentan nur der Strich, doch sind es auch nur drei Punkte bis Rang elf. „Noch ist nicht viel passiert“, beschwichtigt Numrich darum und wagt schon mal einen Blick auf das Heimspiel gegen den akut abstiegsgefährdeten TuS Tengern II am 4. Mai. „Das ist ein richtungsweisendes Spiel. Gewinnen wir da, sieht die Welt schon besser aus“, so Numrich.

Weniger Fehler

in der Defensive

Voraussetzung dafür ist allerdings, dass die Varler ihre Fehler im Defensivbereich minimieren. Erlauben sie sich ähnlich viele Fehler in der Vorwärtsbewegung wie gegen Minden, wird es mit der erhofften Stärkung des Selbstbewusstseins gegen Kirchlengern nichts werden. Einen Silberstreif am Horizont gibt es für die Varler allerdings. Der Tabellenführer hatte zuletzt gegen die beiden Tabellenletzten FC Preußen Espelkamp II und SV Hausberge so seine Probleme, traf gegen Hausberge gar erst in der 89. Minute zum entscheidenden 1:0.

Korejtek erwartet

Geduldsspiel

Personell kann Sebastian Numrich fast aus den Vollen schöpfen. Sven Kassen fällt weiterhin mit einer Sprunggelenksverletzung aus, Jens Meier ist im Urlaub, und Marco Hodde muss nach seiner roten Karte gegen Minden vier Spiele pausieren. Dafür wird Steffen Wegehöft in den Kader zurückkehren.

Auch der FC Preußen Espelkamp hatte beim 3:1-Sieg gegen Hausberge am Donnerstag seine liebe Mühe. Morgen beim TuS Lahde-Quetzen erwartet Trainer Uwe Korejtek ein ähnliches Geduldsspiel. „Ich hoffe, meine Mannschaft spielt viel einfacher und konzentrierter und zeigt sich in der Chancenverwertung konsequenter.“ Sicherlich gut tun wird dem Espelkamper Spiel die Rückkehr von Marius Wittig, Torben Kreienbrock und Stephan Dück sowie Mario Warkentin.

Espelkamps Reserve wird beim TuS Lohe wie in der gesamten Rückrunde mit einer Rumpftruppe antreten und versuchen, so lange wie eben möglich ein torloses Unentschieden zu halten. „Wir haben keine andere Möglichkeit. Das sieht zwar manchmal nicht besonders schön aus, doch es geht nicht anders“, weiß Trainer Dirk Scheibe, der trotzdem einen gewissen Ehrgeiz hat und keine Partie abschenken wird. Mit welchem Aufgebot die Espelkamper antreten, entscheidet sich wie immer kurzfristig. Definitiv verzichten muss Scheibe auf die verletzten Jan-Martin Boinski und Alexander Müller sowie auf den in der Ersten spielenden Angreifer Refik Salihi. Scheibe: „Wir werden ganz tief stehen und versuchen, die Loher mit unserem Defensivverbund zur Verzweiflung zu bringen.“

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