RSC Niedermehnen bereit für Deutsche Meisterschaft im Hallenradsport

„Jetzt müssen nur noch die Zuschauer kommen“

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Die Kreissporthalle in Lübbecke ist geschmückt, die Spielfelder stehen – Thorsten Möller (v.l.), Hans-Joachim Albrecht und Andre Lahrmann vom RSC Westfalia Niedermehnen können sich auf die Deutsche Meisterschaft im Hallenradsport freuen.

Lübbecke - Von Andreas Gerth. Die Spielfeldmarkierungen sind aufgeklebt, die Kampfrichtertische stehen und die Halle ist mit den Fahnen der Landesverbände geschmückt. Auch das rote Sofa, auf dem der oder die jeweils Führende während der Titelkämpfe Platz nehmen soll, steht schon bereit. Es fehlt nicht mehr viel, dann kann es losgehen mit der Deutschen Meisterschaft im Hallenradsport 2015 in Lübbecke.

„Wir sind gut aufgestellt. Jetzt müssen nur noch die Zuschauer kommen“, lacht Thorsten Möller. „Sein“ RSC Westfalia 1919 Niedermehnen hat die Mammutaufgabe übernommen, den Bundesentscheid in der Lübbecker Kreissporthalle (Merkur-Arena) auszurichten. Dafür bietet der Radsportclub aus Stemwede etwa 230 Helfer auf. Nicht alle nur aus

Dank an Helfer

und Sponsoren

dem eigenen Verein. Weitere Helfer vom Schützenverein, Hollweder Sportclub, TuS Stemwede und den Feuerwehren greifen dem RSC unter die Arme. Ein Schulterschluss damit bei den Radsportlern buchstäblich alles rund läuft.

„Wir haben 83 Sponsoren und Unterstützer gefunden. Das bedeutet für uns eine enorme Hilfe“, hebt Thorsten Möller hervor. Der RSC-Vorsitzende ist sich darüber bewusst, „dass wir eine Randsportart vertreten. Umso mehr würden wir uns darüber freuen, wenn wir neben unserer Radsportfamilie auch die heimischen Zuschauer für einen Besuch in der Halle begeistern könnten“. Die Wettkämpfe im Kunstradsport laufen am Freitag und Samstag, zwölf Meistertitel werden vergeben, darüber hinaus geht es für die Radballer und Radpolo-Frauen um den Aufstieg in die 1. Bundesliga.

„Bei der letzten WM haben die deutschen Sportler die Mehrzahl aller Medaillen gewonnen. Deutschland ist im Kunstradsport die führende Nation“, erläutert Andre Lahrmann, der für den Internetauftritt verantwortlich ist. Auch Hans-Joachim Albrecht kümmert sich seit vielen, vielen Jahren beim RSC Niedermehnen rührend um die Öffentlichkeitsarbeit. „Lübbecke ist die letzte Station vor den Weltmeisterschaften im November in Malaysia. Deshalb geht es für viele Teilnehmer am Freitag und Samstag noch um die WM-Tickets. Man kann also mit Fug und Recht sagen, dass in Lübbecke Weltklassesport zu sehen ist“, führt Albrecht aus.

Sport auf

Weltklasseniveau

Für die Niedermehner war übrigens sofort klar, dass sie nach Lübbecke gehen würden, als sie Ende 2013 vom Bund Deutscher Radfahrer (BDR) den Zuschlag für die Ausrichtung der Meisterschaft erhielten. „Dass wir die Halle und die Räumlichkeiten in Absprache mit der Familie Gauselmann nutzen können, ist perfekt für uns“, bedankt sich Thorsten Möller. Besonders gekennzeichnete VIP-Bereiche werde es während der zwei Turniertage übrigens nicht geben. Möller: „Wir sind eine große Radsportfamilie. Das wollen wir auch so leben und in Lübbecke rüberbringen.“

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