Nico Engelbrecht, Noel Hartmann und Ananda Nottbeck mit „Mühlis“ dabei

Heimspiel für Stemweder Trio

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Mediengruppe Kreiszeitung

Wehdem - Von Andreas Gerth. Heimspiel für ein Stemweder Trio. Außenverteidiger Nico Engelbrecht, Torhüter Noel Hartmann und der (verletzte) Ananda Nottbeck gehörten zur Minden-Lübbecker Mühlenkreisauswahl und dürften die Spiele gegen die namhafte und internationale Konkurrenz bestimmt so schnell nicht vergessen.

„Davon kann ich noch meinen Kindern erzählen“, meint Noel Hartmann mit breitem Grinsen. Für letzteres hat der 19-Jährige noch ein wenig Zeit, dafür schlug seine Stunde im Spiel um Platz sieben. Anstelle von Stammkeeper Malte Eisberg (SV Kutenhausen) durfte der Torhüter der Stemweder A- Jugend in den Kasten des Turnier-Außenseiters. Keine ganz leichte Aufgabe, denn bei den „Mühlis“ ließen im vierten Spiel merklich die Kräfte nach. So stand Noel Hartmann gegen die anrennenden Jung-Profis von Werder Bremen ein ums andere Mal im Blickpunkt. Seine Bilanz: Fünf Gegentore aber noch mehr erfolgreiche Paraden. „Die 50 Minuten waren anstrengener als 90 Minuten in der A-Jugend“, lacht Noel Hartmann.

Auch Nico Engelbrecht bekam gegen Bremen seinen Einsatz. „Als Rechtsverteidiger, obwohl ich Linksfuß bin, das war ganz schön ungewohnt“, berichtet der 18-Jährige. Wie Hartmann konnte sich auch Engelbrecht nicht über mangelnde Beschäftigung beklagen. „Sonst hast du viel mehr Zeit, den Ball anzunehmen und weiter zu passen, hier steht dir sofort ein Gegenspieler auf den Füßen.“ Neben den körperlichen und konditionellen Vorteilen der anderen Mannschaften hat Nico Engelbrecht die fehlenden Automatismen im eigenen Team als großen Unterschied ausgemacht.

„Wir spielen in unterschiedlichen Vereinen und haben in der Vorbereitung nur einmal wöchentlich miteinander trainieren können. Die anderen Teams sind viel besser aufeinander abgestimmt und kennen ihre Laufwege“, erzählt der junge Verteidiger. Trotzdem möchte auch er die Teilnahme am Pfingstturnier nicht missen: „Es hat unheimlich viel Spaß gemacht vor so einer Kulisse zu spielen. Eine Gelegenheit, gegen so namhafte Gegner anzutreten, bekommt man als Kreisligaspieler sonst nirgendwo.“

Viel Pech in der Vorbereitung hatte Ananda Nottbeck, der dritte Stemweder im Bunde. Er verletzte sich am Außenband und musste passen. „Total ärgerlich“, betont Nottbeck, dem die Trainer Tahsin Celik und Florian Haase signalisiert hatten, dass er gute Aussichten auf einen Platz im Kader habe. So aber blieb dem 18-jährigen Innenverteidiger beim „Heimspiel“ in Stemwede nur die Rolle des aktiven Zuschauers. „Ich versuche die Trainer zu unterstützen, die anderen Spieler zu motivieren und kümmere mich um die Getränke“, erzählt Ananda Nottbeck.

Im Rückblick auf das Turnier sind sich die drei jungen Stemweder übrigens einig: „Dieses Erlebnis bleibt auf jeden Fall hängen.“

ag

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