Handball-Bundesliga: TuS N-Lübbecke geht in Flensburg mit 20:31 unter

Nichts Neues im Norden

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Auch Frank Loke hatte gegen die Flensburger Abwehr (hier mit Michael Knudsen) einen schweren Stand, der Kreisläufer enttäuschte wie seine Mitspieler. ·

Minden-luebbecke - Von Andreas GerthFLENSBURG/LÜBBECKE · Es war wie immer. Auch im 17. Anlauf in Folge gab es für den TuS N-Lübbecke bei der SG Flensburg-Handewitt nichts zu holen. Nichts Neues im Norden hieß es gestern Abend für den heimischen Handball-Bundesligisten bei der 20:31 (9:15)-Niederlage in der Flens-Arena.

Die Hoffnung auf eine Überraschung war bereits nach 30 Minuten dahin. Der TuS lag zur Halbzeitpause mit sechs Toren hinten und präsentierte sich wie das Kaninchen vor der Schlange. Ein gefundenes Fressen für Flensburgs Torwart Mattias Andersson, der zehn Würfe weg pflückte und zwischen der 6. und 17. Minute sogar ohne Gegentor blieb.

Diese Vorlage nutzten die Gastgeber, um sich vom 3:3 auf 8:3 (15.) abzusetzen. Erst Drago Vukovic mit dem 8:4 beendete die elend lange Torflaute des TuS. Trainer Dirk Beuchler versuchte es erst mit einer Auszeit, dann mit neuem Personal. Sogar Bankdrücker Pawel Niewrzawa durfte ran und sich als Spielmacher versuchen, während Vukovic auf die linke Seite auswich und dort den total enttäuschenden Ales Pajovic ersetzte.

Beuchler wechselt

durch – ohne Erfolg

Besser wurde das Spiel des TuS N-Lübbecke auch in der zweiten Halbzeit nicht. Nach dem 22:14 (42.) durch Eggert ging es für die weiterhin harmlosen Gäste nur noch um Schadensbegrenzung. Symptomatisch für deren verkorksten Auftritt der Gegentreffer zum 24:15. Gottfriedssons Wurf prallte von der Latte an den Rücken von TuS-Keeper Nikola Blazicko und von dort in die Maschen.

In der Schlussviertelstunde konnte es einem um den TuS sogar Angst und Bange werden. Wie schon in der ersten Halbzeit blieb das Beuchler-Team rund zehn Minuten ohne eigenen Torerfolg. Die Treffer zum 22:15 (42.), 27:16 (51.) und 29:17 (55.) markierte Maximilian Schubert bezeichnenderweise per Siebenmeter. Aus dem Spiel heraus boten die Lübbecker eine katastrophale und phasenweise alarmierende Vorstellung, nach der man im so genannten „Stärksten Dorf im Land“ auf keinen Fall zur Tagesordnung übergehen kann.

Boden gut machen in der Tabelle – der TuS ist Zehnter mit 21:25-Punkten – und Wiedergutmachung betreiben kann die Mannschaft in ihren nächsten Spielen. Am Samstag, 1. März, kommt der Tabellenvorletzte ThSV Eisenach in die Merkur-Arena (19 Uhr). Highlight im März ist zweifelsohne das Derby gegen GWD Minden am Samstag, 15. März, ebenfalls um 19 Uhr in eigener Halle. Zuvor geht es am 8. März zur TSV Hannover-Burgdorf. Doch mit einer Leistung, wie gestern Abend in Flensburg wird auch in diesen Spielen nichts zu holen sein.

• Um einiges besser machte es gestern Abend Lübbeckes Kreisnachbar GWD Minden. Seit sechs Spielen waren die Grün-Weißen in der heimischen Kampa-Halle ungeschlagen und diese Serie hielt auch gegen die Füchse Berlin. Mitgerissen vom überragenden Dalibor Doder (neun Tore) und Nenad Bilbija (7) setzte sich GWD mit 30:28 (15:13) durch und holte damit zwei weitere (nicht eingeplante) Zähler für den Weg zum Klassenerhalt.

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