Handball-Bundesliga: TuS heute Abend gegen Bergischer HC mit Richard Wöss

Neuzugang in spe nicht zum Matchwinner werden lassen

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Aus dem Schatten von Jens Schöngarth herausgetreten: Gabor Langhans hat beim TuS N-Lübbecke einen Schritt nach vorn gemacht, das will er heute Abend auch im Heimspiel zeigen. ·

Lübbecke - Von Andreas GerthBevor Maximilian Schubert zum TuS N-Lübbecke wechselte, war er mit Frisch-Auf Göppingen in Lübbecke zu Gast und erzielte zehn Tore beim Auswärtssieg der Gäste. Heute Abend kommt der Bergische HC in die Merkur-Arena und bringt Richard Wöss mit, der Wechsel der Österreichers nach dieser Saison zum TuS ist gerade erst vermeldet worden. „Von mir aus kann er ein gutes Spiel machen, aber die Punkte bleiben diesmal hier“, lacht Teammanager Zlatko Feric und hofft, dass sich die Geschichte nicht wiederholt.

Zu verschenken hat man beim TuS N-Lübbecke in diesen vorweihnachtlichen Tagen ohnehin nichts. Nach vier Niederlagen in Folge (Füchse Berlin, Emsdetten, Hamburg, Kiel) sehnt man im „stärksten Dorf im Land“ ein Erfolgserlebnis herbei. „Uns steht ein wichtiger Monat Dezember bevor, und am Samstag wollen wir anfangen zu punkten“, betont Dirk Beuchler.

Der Trainer des TuS N-Lübbecke hat mehr personelle Möglichkeiten als zuletzt. Drago Vukovic, Jens Schöngarth und Arne Niemeyer sind nach ihren Verletzungspausen pünktlich fit geworden für das richtungsweisende Spiel des Tabellenelften (TuS, 14:18- Punkte) gegen den Neunten (BHC, 15:17). Als „sehr gering“ bezeichnet Beuchler hingegen die Einsatzchancen von Frank Loke, den eine Mandelentzündung erwischt hat. Für ihn wird der Schwede Mattias Gustafsson die Position am gegnerischen Kreis einnehmen. Um Gustafsson dafür in der eigenen Abwehr Verschnaufspausen zu gönnen, kann sich Dirk Beuchler Ales Pajovic im Innenblock an der Seite von Drago Vukovic vorstellen.

Auf Spielanteile beim TuS hofft auch wieder Gabor Langhans. Der junge Linkshänder kam zuletzt anstelle des verletzten Jens Schöngarth im rechten Rückraum zum Zug und trat mit starken Leistungen ein wenig aus dem Schatten Schöngarths heraus. „Im Spiel gegen Lemgo hatte Gabor einen sehr, sehr guten Tag“, lobt Teammanager Zlatko Feric. Der 24-jährige Langhans bleibt jedoch bescheiden: „60 Minuten durchspielen zu können, tat natürlich

Langhans: Auf Weg

zum „Freischwimmer“

gut und war eine schöne und wichtige Erfahrung für mich. Ich habe viel Vertrauen gespürt und versucht, dieses mit einer möglichst guten Leistung zurückzugeben. Ich hoffe, dass ich mich ein bisschen freigeschwommen habe.“

Langhans und Co. bekommen es heute Abend mit einem starken Aufsteiger zu tun. „Dem stärksten der letzten Jahre“, betont TuS-Coach Dirk Beuchler, der speziell vor Viktor Szilagyi Respekt hat. „Er ist der Kopf der Mannschaft. Zudem ist die Abwehr des BHC mit Hegemann und Sabljic körperlich sehr präsent. Wir spielen allerdings zu Hause, und das ist auch der Grund, warum wir das Spiel unbedingt gewinnen wollen.“

Und dann gibt es beim Bergischen HC ja auch noch Richard Wöss. Der Rechtsaußen trägt ab der nächsten Saison das Lübbecker Trikot mit der lachenden Sonne. „Ich bin überzeugt, dass er sehr gut in unsere Mannschaft passt. Bis dahin wird er natürlich für seinen aktuellen Verein alles geben“, stellt Dirk Beuchler klar. Nur zum Matchwinner des Gegners muss Wöss heute Abend ja nicht werden.

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