Mit Stammtisch heiße Phase der Vorbereitung auf 15. FreewayCup eingeläutet

Von Neuner bis Podolski

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Gastgeber: Heinz-Dieter Holsing ist stolz auf zehn Nationalspieler, die bei „seinem“ Turnier als Jugendspieler dabei waren.

Lübbecke - „Wie viele aktuelle Nationalspieler haben schon beim FreewayCup gespielt ?“ Heinz-Dieter Holsing warf diese Frage beim ersten Stammtisch des renommierten U16-Hallenfußballspektakels in die Runde. „Zehn“, gab der Turnierchef nicht ohne Stolz selbst die Antwort und zählte sie von Neuner bis Podolski auf. Nach der Begrüßung überließ Holsing das Mikrofon wie beim Turnier in der Lübbecker Kreissporthalle Christian Spönemann und nahm Platz. Der erste Stammtisch am Dienstagabend in Lübbecke war ins Rollen gekommen – wie längst schon der Freeway-Cup, der am 18./19. Januar in seine bereits 15. Auflage geht.

Bei der Auslosung der vier Gruppen sah sich Dieter Holsing selbst auf der Leinwand zu. Sie war bereits vorab im SportCenrum Kaiserau von ihm zusammen mit Christian Spönemann und U16-Bundestrainer Stefan Böger vorgenommen worden. Hannover 96, die Mühlenkreisauswahl, Arminia Bielefeld und der VfL Osnabrück waren dabei als Gruppenköpfe gesetzt. Die übrigen zwölf Mannschaften – darunter die Turnierneulinge Borussia Dortmund, SC Freiburg und FSV Mainz 05 – wurden zugelost. Die weiterhin von Guido Meisenberg trainierten „Mühlis“ bekamen den letzten Turniersieger VfB Stuttgart, Werder Bremen und Hamburger SV als Gruppengegner. „Mit der Auslosung hat für uns die heißeste Phase der Vorbereitung begonnen. Wir sind beim Fine Tuning“, erläuterte Christian Spönemann. Schließlich wird bei der Großveranstaltung in der Lübbecker Kreissporthalle neben König Fußball auch einiges an Unterhaltung „aufgefahren“.

Arminia Bielefeld und der SV Werder Bremen waren beim Stammtisch ebenfalls persönlich vertreten durch den seit März 2011 als Sportlicher Leiter arbeitenden Samir Arabi und den

Arabi: „Negatives

Bild abgegeben“

seit Januar 2012 als Leiter der Fußballschule tätigen Dieter Eilts. „Als ich in Bielefeld begann, gab es schon Kooperationen wie beispielsweise mit Preußen Espelkamp. Bei den Gesprächen mit den Vereinen war es schon erschreckend, was wir für ein negatives Bild abgegeben haben“, erzählte Samir Arabi. Ihm sei schnell klar gewesen, dass man kleinere Brötchen backen und den Dialog suchen müsse, wobei er den Verein auch in sportlicher Hinsicht auf einem guten Weg sieht. Wo sieht er Arminia Bielefeld in fünf Jahren ? Arabi: „Definitiv stabil in der 2. Liga und wirtschaftlich gesünder, und hoffentlich mit dem ein oder anderen Nachwuchsspieler aus den eigenen Reihen in der Mannschaft“.

Rehhagel

weggegrätscht

Dieter Eilts, von 1988 bis 2002 Profi beim SV Werder Bremen, musste eine Anekdote aus seiner siebenjährigen Zeit mit Trainer Otto Rehhagel zum besten geben. „Der Trainer hat manchmal selbst mitgemacht. Da habe ich einmal in meiner unnachahmlichen Art den Ball weggegrätscht und ihn getroffen“, so Eilts, dessen Nachfrage, ob alles in Ordnung sei, mit der Aufforderung beantwortet wurde, dies doch auch im Spiel zu praktizieren. Eilts: „'Kann ich ja nicht', habe ich gesagt, 'Sie lassen mich ja nicht spielen'. Zwei Spiele später durfte ich ran.“

Der ehemalige Nationalspieler und Europameister von 2006 kam beim gut besuchten Stammtisch am Dienstag authentisch rüber. Nicht nur beim Gespräch mit Christian Spönemann, sondern auch anschließend am Grill, wo er sich in der Schlange hinten anstellte und bereitwillig alle Fragen beantwortete – eben ganz wie am Stammtisch. · bra

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