Bezirksliga: Union Varl gegen Werl-Aspe

Nächstes Heimspiel – nächste Punkte?

Preußen Espelkamp um Roman Esanu (l.) würde mit einem Sieg gegen Quernheim die Tabellenführung übernehmen. - Foto: Pollex

Wehdem - „Es ist seit Langem mal wieder echt viel nach Plan gelaufen“, freute sich Philipp Knappmeyer nach dem erkämpften 2:1-Sieg gegen den TSV Schötmar. Der Trainer des abstiegsbedrohten Fußball-Bezirksligisten Union Varl hofft, dass sein Team morgen ab 15 Uhr gegen den SV Werl-Aspe wieder so stark auftritt wie gegen Schötmar.

Die traditionell heimstärkeren Varler hatten im Nachholspiel am Mittwochabend einen 0:1-Rückstand mit kämpferischer Leistung gedreht. Jetzt hofft Knappmeyer auf mehr Konstanz als zuletzt. Gegen Werl-Aspe steht immerhin gleich das nächste Heimspiel an. Es ist wieder eine Chance auf Punkte.

Wenn Knappmeyer sagt, er hoffe, dass seine Mannschaft an die Leistung gegen Schötmar anknüpft, meint er vor allem die erste Halbzeit. Da stand seine Mannschaft nicht nur hinten gut, sondern hatte gegen einen spielerisch überlegenen Gegner sogar ein Plus an Großchancen.

Der Matchplan gegen den Tabellenneunten Werl-Aspe sieht also ähnlich aus: „Wir wollen gut und kompakt verteidigen, um dann Nadelstiche zu setzen“, sagt Knappmeyer. Aber er warnt: „Wir dürfen Werl-Aspe nicht an der 0:9-Niederlage gegen den FC Bad Oeynhausen bewerten.“

Heute Abend versucht sich die Mannschaft noch einmal mit einer besonderen Form des Teambuildings: Knappmeyer und Co. sind bei der Hochzeit von ihrem Mitspieler Mario Niestrath zu Gast.

Spannung gibt es morgen auch in den weiteren Spielen der Bezirksliga: Der FC Preußen Espelkamp tritt im Spitzenspiel der Liga an. Der Tabellenzweite gastiert beim Spitzenreiter BV Stift Quernheim – beide haben 47 Punkte auf dem Konto. Der Sieger ist Tabellenführer.

Preußen-Trainer Uwe Korejtek freut sich auf das Spiel „wie ein kleines Kind“. Ihm ist aber durchaus bewusst, „dass wir uns enorm steigern müssen, um für etwas Zählbares in Frage zu kommen“. Am Donnerstag hatten die Adlerträger nur dank eines Last-Minute-Treffers von Watschagan Harutjunjan gegen den Tabellenletzten TuS Windheim gewonnen.

Uwe Korejtek weiß um die spielerische und läuferische Klasse des Spitzenreiters, gegen den der FC Preußen im Hinspiel zu Hause mit 0:1 unterlag. „Wir müssen eine sehr gute Mannschaftsleistung abrufen und von Beginn an konzentriert dagegenhalten“, sagt Korejtek. Personell kann er aus dem Vollen schöpfen. „Außerdem machen doch genau solche Spitzenspiele den besonderen Reiz aus.“

Der SuS Holzhausen spielt morgen beim TuS Lohe, aktuell auf Rang 15 Tabelle. Mit einem Sieg würde die Mannschaft von Jörg Bohlmann ihre Position im Abstiegskampf weiter deutlich verbessern. Holzhausen gewann zuletzt bereits drei Spiele in Folge, ist jetzt Zehnter. „Wir haben einen guten Lauf. Den wir auf der Lohe fortsetzen wollen“, sagt Bohlmann. „Wenn wir dort auch noch gewinnen sollten, sähe es für uns im Kampf um den Klassenerhalt sehr gut aus.“ Eine Hiobsbotschaft muss die Mannschaft allerdings verkraften: Dominik Zielkes erneute Knieverletzung ist ein Kreuzbandriss an dem vorgeschädigten Knie. - han/DK

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