Bezirksliga: Wehes fünfter Sieg in Folge

Das nächste Spiel kann teuer werden

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Fünf Treffer erzielt: Matthias Clemens. ·

Rahden - Das nächste Spiel kann teuer werden. „Ich habe gesagt, dass ich der Mannschaft einen ausgebe, wenn sie 12:0-Punkte holt“, lacht Trainer Christian Kemenah. Nach dem 25:21 (12:8) am Samstagabend in der Rahdener Stadtsporthalle gegen die HSG EURo II, dem fünften Sieg in Folge, fehlt Handball-Bezirksligist TuS Schwarz-Weiß Wehe also nur noch einer.

„Wenn die Mannschaft das schafft, mache ich das gerne. Denn was die Jungs derzeit trotz der Ausfälle zeigen, verdient eine Belohnung“, betont Kemenah, der sich jetzt bis zum 9. November überlegen kann, was er spendiert, sollte Wehe auch das dann anstehende Auswärtsspiel in Steinheim gewinnen.

Wie schon in den Partien zuvor fehlten den Wehern auch am Samstag wichtige Spieler. Diesmal Torhüter Tobias Lintelmann (Rücken) und Armin Hensel (Mandel-OP). Doch das machten die Schwarz-Weißen erneut als Kollektiv wett.

Torwart-Routinier Stefan Rüter stand bereit, brauchte aber nicht einzugreifen, weil der junge Markus Hartlage (16 Paraden) erneut zu überzeugen wusste, auf der anderen Seite des Spielfeldes war es Jonas Bruhn, der als sechsfacher Torschütze auftrumpfte. „Doch ich möchte eigentlich niemanden hervorheben. Es geht darum, dass wir als Mannschaft erfolgreich arbeiten. Und das klappt im Moment sehr gut“, betont Kemenah.

Seine Mannschaft stellte eine aggressive 3:2:1-Abwehr und kam über die Stationen 4:1, 8:4 und 12:6 gut in die Partie. Die Gäste aus Unterlübbe/Rothenuffeln hatten Holger Kruse aus der ersten Mannschaft mitgebracht, „der viel Alarm gemacht hat“, so Kemenah. Als es beim 15:13 (41.) enger wurde, stach Steffen Lohmeier als „Joker“. Lohmeier griff nach einer Schulterblessur bei Wehe erstmals wieder ins Geschehen ein und war bei seinen Vorstößen mit fünf Toren oft nur auf Kosten eines Fouls mit Zeitstrafe zu stoppen. Wehe setzte sich wieder auf 19:14 ab und brachte den Vorsprung danach ins Ziel.

Mit nun 10:2-Punkten eroberte der TuS Wehe zumindest für eine Nacht die Tabellenspitze. „Wichtig ist, dass die Jungs gesehen haben, dass sie gegen jede Mannschaft in dieser Liga gewinnen können“, betont Christian Kemenah – der jetzt schon mal die Spendierhose anziehen kann.

Wehe: Hartlage, Rüter; Engel, Hesse, Knost (1), Schubel (2), Lohmeier (5), Tinnemeier (3/2), Hodde (2), Clemens (5), Bruhn (6), Ellers (1), Thielemann. · ag

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