TuS N-Lübbecke startet in Vorbereitung/Gauselmann: Besser abschneiden

Vier Neue mit Gardemaß und Abwehrstärke

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In dieser Saison gemeinsam für den TuS N-Lübbecke am Ball: Richard Wöss (v.l.), Niclas Pieczkowski, Christian Klimek und Christian Dissinger.

Lübbecke - Von Andreas Gerth. „Bei der WM bin ich natürlich auch für Deutschland!“ Richard Wöss weiß, wie man sich Sympathienerarbeitet. Der 27-Jährige ist Österreicher und einer von vier Neuzugängen, die gestern Nachmittag bei Handball-Bundesligist TuS N-Lübbecke vorgestellt wurden.

„Ich denke, dass wir uns das Spiel gemeinsam mit der Mannschaft anschauen werden“, ergänzte Christian Klimek, der neue Kreisläufer-Hüne (2,02m) von Zweitligist Friesenheim. Worte, die Trainer Dirk Beuchler gerne hören wird, denn je schneller die neuen mit den alten Spielern warm werden, umso besser. Für Training und die so genannten „Teambuildingmaßnahmen“ bleiben den Ostwestfalen noch sieben Wochen mit Blick auf den Meisterschaftsauftakt am 23. August.

Auch Niclas Pieczkowski wagt den Schritt aus der zweiten in die erste Liga. „Als ich den Anruf von Dirk Beuchler bekommen habe, musste ich nicht lange überlegen“, erzählt der 24-Jährige, der bei TuSEM Essen zu den Leistungsträgern gehörte, sich nun aber auf der Position des Spielmachers erst einmal hinter Drago Vukovic einsortieren muss.

Anders ist die Ausgangslage für Richard Wöss. Der österreichische Nationalspieler vom Ligakonkurrenten Bergischer HC dürfte als Nummer eins für Rechtsaußen geholten worden sein. „Für mich ist es auf jeden fall ein Schritt nach vorne“, betonte Wöss gestern in bestem Wienerisch.

Kein Neuzugang im eigentlichen Sinn ist Christian Dissinger. Erst als Trainingsgast, dann auch als Ligaspieler wirkte der 2,02 Meter große Rechtshänder schon in der zweiten Hälfte der vergangenen Saison beim TuS mit. „Bislang läuft hier alles sehr ordentlich für mich. Ich freue mich, dass mir der Verein diese Chance gegeben hat“, so der zuvor lange verletzte Rückraumspieler.

„Wir haben junge deutschsprachige Spieler dazu bekommen, wir bleiben unserer Linie treu“, betonte gestern Dirk Beuchler. Doch anders als vor der vergangenen Saison mit Semisch, Langhans und Tauabo seien es diesmal gestandene Akteure, die „Gardemaß und Abwehrstärke mitbringen“, so Beuchler. Entsprechend gestiegen ist damit die Erwartungshaltung.

„Kaum ein anderer Verein hat so viele junge deutsche Spieler“, hebt auch Armin Gauselmann hervor. Der Sprecher des Wirtschaftsbeirates hat für die kommende Saison ein erstes Ziel formuliert, an dem sich der Tabellenzehnte der Vorsaison wird messen lassen: „Besser abschneiden als letztes Jahr und die Schwankungen in den Leistungen minimieren.“

Doch gestern Abend ging es auch bei den Handballprofis erst einmal um den Fußball.

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