Handball-Landesliga: Männer des TuS Wehe stehen kurz vor dem Klassenerhalt

„Es müsste schon mit dem Teufel zugehen...“

Steffen Lohmeier (am Ball) und Co. wollen den Klassenerhalt jetzt perfekt machen. - Foto: Pollex

Wehe - Von Maik Hanke. Eigentlich kann nicht mehr viel anbrennen. Handball-Landesligist TuS Wehe reicht es im Prinzip schon, wenn einer der beiden Tabellenletzten, die HSG Handball Lemgo III oder die HSG Löhne-Obernbeck, einen Punkt lässt – dann hätte das Team den Klassenerhalt in der Tasche. Verlassen will sich Trainer Marcel Ihlenfeld darauf aber nicht. Er appelliert an den sportlichen Ehrgeiz seiner Mannschaft.

„Man kann damit rechnen, dass wir den Klassenerhalt schaffen, wissen tun wir es erst nach dem Wochenende“, sagt Ihlenfeld. „Aber es müsste schon mit dem Teufel zugehen...“ Gegner des TuS Wehe ist am Sonntag (16 Uhr) der Tabellensiebte SG Bünde-Dünne.

„Wir wollen den Fans etwas bieten und zeigen, dass wir uns in dieser Saison weiterentwickelt haben“, sagt Ihlenfeld. „Ich mahne, konzentriert zu sein, und den Ehrgeiz zu zeigen, den der Sport verdient.“ Dazu gehöre es auch, in den letzten fünf Minuten des Spiels die Konzentration hochzuhalten und die letzten Kräfte zu mobilisieren.

Die Weher hatten am vergangenen Wochenende noch in der Schlussphase den Sieg gegen den TuS Nettelstedt II hergeschenkt. Diese Niederlage habe noch einige Tage an ihm genagt, sagt Ihlenfeld. „Aber eigentlich ist das jetzt abgehakt.“

Während Ihlenfeld vollen Einsatz fordert, hofft er, dass Gegner Bünde-Dünne nicht mehr die nötige Motivation mitbringt. Bünde sei eine Mannschaft mit einem guten Mix aus jüngeren und älteren Spielern, gegen die man eine robuste defensive Deckung stellen und viel Bewegung in die Angriffe bringen müsse. Es sei wichtig, die Räume breit zu machen und auch ohne den Ball viel zu laufen.

Im Hinspiel hatten die Weher erlebt, wie es aussieht, wenn man Bünde gewähren lässt. Das Spiel endete zwar relativ knapp mit einem 29:27-Sieg für Bünde, die hatten allerdings in der ersten Halbzeit zeitweise mit acht Treffern Abstand vorn gelegen.

Wehe kann allerdings nicht in Bestbesetzung antreten. Eine Grippewelle hat die Mannschaft erwischt. Torhüter Markus Hartlage fehlt, Matthias Clemens und André Ihlenfeld stehen auf der Kippe. „So langsam lichten sich die Reihen“, sagt Ihlenfeld.

Für den Rest der Saison fällt auch Armin Hensel wegen eines gebrochenen Zehs aus. Weil er zur neuen Saison zweiter Trainer neben Ihlenfeld wird, macht er kein Spiel mehr für Wehes erste Mannschaft. „Es tut mir leid für ihn, dass die letzten Minuten gegen Nettelstedt seine letzten waren“, sagt Ihlenfeld. Er glaubt aber, dass Hensel vielleicht noch das eine oder andere Mal später als Ersatzmann einspringen könnte.

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