Mühlenkreisauswahl scheidet im Achtelfinale unglücklich gegen Hertha aus

Trauriges Ende nach ganz starken Auftritten

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Gut gemacht: Rene Freimuth (l.) klatscht Torhüter und Kapitän Alexander Berner ab.

Lübbecke - Von Andreas Gerth. Trauriges Ende nach einem furiosem Start. Die Mühlenkreisauswahl ist wie im Vorjahr im Achtelfinale ausgeschieden, doch so stark hatte sich der Außenseiter aus Minden-Lübbecke im Konzert der großen Namen schon lange nicht mehr präsentiert.

Außenseiter ? Von wegen ! Die Mühlenkreisauswahl sorgte am ersten Turniertag für das emotionale Highlight in der Kreissporthalle. Erst das 1:1 gegen den Hamburger SV und dann jagte Lukas Hartmann 40 Sekunden vor Spielende den Ball in die Maschen – 3:2 gegen Werder Bremen. „Das war richtig stark“, ballte Guido Meisenberg die Faust.

Er und Heinz Zwingmann hatten die „Mühlis“ optimal eingestellt. In der Abwehr geduldig und diszipliniert, mit Torwart Alexander Berner als verlässlichem Rückhalt, und vorne mit gefährlichen Nadelstichen und konsequenter Chancenverwertung, so holten die Kicker aus der Bezirks- und Kreisliga vier Punkte aus den ersten beiden Turnierspielen. Dafür gab es bereits am ersten Tag den verdienten Applaus der Zuschauer.

Und auch am Sonntagmorgen im ersten Spiel um 8.30 Uhr waren die Mühlis hellwach. Dank der Tore von Kevin Brinkmann (SV Kutenhausen/Todtenhausen) und Hussein Tokko (SV Eidinghausen-Werste) legten sie gegen Bayern München ein 2:0 vor. Offenbar bei der Ehre gepackt drehte der Nachwuchs des „großen FCB“ den Spieß zwar um, doch Alexander Nobbe (FC Preußen Espelkamp) schaffte noch den verdienten Ausgleich, der den zweiten Turniertag ganz nach dem Geschmack der vielen Frühaufsteher eröffnete. In allen drei Gruppenspielen ungeschlagen geblieben und als Zweiter weitergekommen – wann hat es das schon einmal gegeben...?

Umso trauriger das Aus im Achtelfinale gegen Hertha BSC Berlin. Auch diesmal zeigten die Mannen um Torhüter Alexander Berner und den emotionalen „Leader“ des Teams, Rene Freimuth, ein großes Kämpferherz und eine taktisch reife Leistung, allein das fehlende Quäntchen Glück bei zwei Pfostenschüssen und zwei auf der Berliner Torlinie geklärten Bällen verhinderten mehr. Die Berliner aus der B-Junioren-Bundesliga Nord/Nordost nutzten ihre wenigen Chancen eiskalt und gewannen mit 3:0.

„Schade, doch es schmälert die Leistungen unserer Jungs in keinster Weise“, betonte Trainer Heinz Zwingmann. Er und Guido Meisenberg hatten ihren Worten („Im Vorjahr hatten wir individuell bessere Spieler, diesmal sind wir als Mannschaft stärker“) tatsächlich Taten folgen lassen. In allen vier Spielen machten sie es den Favoriten viel schwerer als es denen lieb war.

Der Applaus der Zuschauer war diesmal kein höfliches Trostpflaster, sondern ehrliche Anerkennung.

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