Mühlenkreisauswahl mit einem Punkt und zwei sehenswerten Toren auf dem letzten Platz

Volley per Seitfallzieher

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Einlaufen als Erlebnis: Mühlenkreis-Kapitän Joshua Wlotzka (v.r.), Torhüter Malte Eisberg, Jens Meier und Co.

Stemwede - Zwei schöne Tore erzielt, einen Punkt ergattert und nahe dran an Platz drei in der Gruppe gewesen: Die Mühlenkreisauswahl hat im Konzert der Großen beim Internationalen Stemweder Pfingstturnier erneut mit dem achten und letzten Platz vorlieb nehmen müssen, doch auf den zweiten Blick fällt das Zeugnis gar nicht einmal so schlecht aus.

„Auf ihrem Leistungsniveau haben die Jungs alles gegeben und sich ausgepowert. Mehr war nicht drin“, so das Fazit von Bernd Rust. Er muss es einschätzen können, denn der A-Lizenz-Inhaber ist seit einigen Jahren für die Minden-Lübbecker Auswahl verantwortlich. Diesmal zusammen mit Oliver Sander und Florian Haase aus dem Fußballkreis Lübbecke. In Summe kam eine „charakterlich einwandfreie Truppe“ (Rust) heraus, die „in taktischer Hinsicht unheimlich viel versucht hat umzusetzen“ (Sander), gegen drei ihrer vier Gegner jedoch nicht unerwartet an ihre Grenzen stieß.

Wlotzka trifft

gegen Hannover

Die positive Ausnahme bildete das letzte Gruppenspiel gegen Hannover 96, in dem die „Mühlis“ ein 1:1 erkämpften, obwohl sie früh in Rückstand gerieten. Joshua Wlotzka belohnte das Nichtaufstecken des Außenseiters, dessen Spieler ihrem Hobby ansonsten ja nur in der Bezirksliga nachgehen, mit dem sehenswerten Treffer zum 1:1.

„Gefreut hat mich außerdem, dass sich die Jungs im Platzierungsspiel gegen Monaco mit einem Tor belohnt haben, und das, obwohl die Mannschaft kurz vor Spiel-ende auf dem Zahnfleisch ging“, berichtet Bernd Rust. Ein Treffer, der am Ausgang der Partie nichts Wesentliches änderte, aber zweifelsfrei zu den schönsten des Turnierverlaufs zählte. Dennis Schmidt nahm den Ball volley per Seitfallzieher...

Für den disziplinierten Auftritt der Auswahl spricht auch, dass man zusammen mit dem AS Monaco die Fairplay-Wertung gewann. Hier übrigens Letzter: Turniersieger FC Málaga.

Als Lokalmatadoren waren in Ananda Nottbeck und Joel Rybak auch zwei Spieler des TuS Stemwede für die Mühlenkreisauswahl nominiert worden, für sie dürfte der Auftritt vor eigener Haustür auf großer Bühne ein besonderes Highlight ihrer noch jungen Laufbahn gewesen sein. „Ich bin jetzt ganz schön kaputt, aber es war ein Riesenerlebnis und hat sich gelohnt, dabei gewesen zu sein“, betonte der Varler Jens Meier und dürfte damit auch seinen Mitspielern aus dem Herzen gesprochen haben.ag

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