Mühlenkreis-Schüler landen auf Platz sechs

Trauben hingen zu hoch

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Die LG Kreis Lübbecke zeigte gute persönliche Leistungen, auch wenn es im Vergleich der Kreise letztendlich nur zum letzten Platz reichte (v.l.): Johanna Krüger (TuSpo), Leni Hummert (ATSV), Leonie Möhring (TuSpo), Anna Sophie Dück (ATSV), Naemi Schmidt (TuSpo), Caitlin Hohmeier (TuSpo), Celine Diller (ISC) und Olek Wojciechowski (TuSpo). Auf dem Foto fehlen Joana Beste vom ATSV und Emma Schirrmacher vom ISC.

Gütersloh/Minden-Lübbecke - Bei bestem Spätsommerwetter bot der traditionelle Kreisvergleichskampf der ostwestfälischen Kreise im Gütersloher Sportpark Nord wieder eine sehr gute Beteiligung. Der Kreis Paderborn trat hier erstmals gegen die Kreise Bielefeld, Herford, Gütersloh, Lippe und Minden-Lübbecke an.

Kreisjugendwartin Michaela Busse musste in den letzten Tagen vor dem Turnier etliche Absagen entgegen nehmen und auf mehrere Stammkräfte verzichten. „Wir waren dieses Jahr sehr gebeutelt“, bedauert TuSpo Rahdens Trainer Günter Seidel. Alle Kreisathleten gaben ihr Bestes, mussten sich aber trotz des überragenden M15-Schülers Maximilian Busse von Eintracht Minden mit dem letzten Rang begnügen.

Die fast 50 Kreisathleten holten 143 Punkte. Im vergangenen Jahr hatten 150 Punkte noch für Platz zwei genügt. Vorjahrssieger Bielefeld gewann erneut mit 210 Punkten vor Herford (179), Gütersloh (178), Lippe (168) und Paderborn (164).

Einzig die Mindener U16-Schüler siegten mit 36 zu 35 Punkten in der Klassenwertung vor Bielefeld dank Maximilian Busse, der allein 30 Punkte durch vier Siege über 100 Meter (11,58 Sekunden), 80 Meter Hürden (11,14 Sekunden), Weitsprung (6,52 Meter) und Speerwerfen (51,35 Meter) und Platz vier in der 4x100 Meter Staffel (49,19 Sekunden) erzielte. Der heimische Ausnahmeathlet wurde vom DLV in den C/D-Kader Weitsprung berufen und zur ersten Sichtung des Bundestrainer nach Potsdam eingeladen.

Herausragend war auch die Leistung der Isenstedterin Celine Diller (W14), die das Kugelstoßen mit starken 9,74 Metern gewann und über die 75 Meter in 10,62 Sekunden auf Platz sechs lief.

Der Rahdener Olek Wojciechowski (M13) stieß sich mit 9,19 Metern im Kugelstoßen – einer neuen persönlichen Bestleistung – auf Platz vier und in die westfälische Bestenliste.

Ebenfalls eine persönliche Bestleistung erzielte die Rahdenerin Johanna Krüger (W14). Im Weitsprung erreichte sie 4,28 Meter und Platz sechs, eine Leistung, mit der Trainer Günter Seidel sehr zufrieden ist, zumal sie in dem Doppeljahrgang eine der jüngsten Athleten war. Vereinskameradin Caitlin Hohmeier (W14) erreichte im Hochsprung 1,32 Meter und lief die 800 Meter in 2:46,57 Minuten. Beides reichte für Platz zehn.

Die W14-Kreisauswahlstaffel mit Johanna Krüger, Emma Schirrmacher, Fiona Nottmeier und Celine Diller war der Konkurrenz nicht gewachsen. In 43,37 Sekunden lief über 4x75 Meter auf den vorletzten siebten Platz.

Die Lübbecker Staffel über 4x50 Meter mit Naemi Schmidt, Leonie Möhring, Anna Dück und Leni Hummert blieb in guten 31,47 Sekunden vor der Kreisauswahlstaffel, die mit 32,32 Sekunden den letzten Platz belegte.

Etwas traurig über ihren sechsten Platz, aber sehr zufrieden mit ihren Leistungen beendeten die jungen Leichtathleten ihre Bahnsaison. „Mehr war diese Mal nicht drin“, so Seidel, der sich mit seinen Schützlingen ab November auf die Hallensaison vorbereiten wird.

nee/mer

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